Unfallwagen gekauft

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    • Unfallwagen gekauft

      Vor 4 Monaten habe ich im Autohaus einen 4 Jahre jungen Opel Mokka als "keine unfallschäden bekannt" gekauft. Wurde dort in Zahlung genommen.

      Nun musste ich bei der Demontage meiner heckschürze feststellen, dass es ein unfallwagen ist. Schweisspunkte an der karroserie, um wieder was rauszuziehen. Dazu eine neue lackeriung an der stelle. Die heckschürze ist ein ganz anderes Baujahr wie der Rest des wagens.

      Welche Handhabe habe ich in diesem Fall?

      ""
    • Hallo Stihl,

      hier würde ich mich auf jeden Fall rechts sicher beraten lassen, da es viele offene Fragen zuklären gilt:

      Bezogen auf den Begriff der „Unfallfreiheit“ im Kraftfahrzeughandel bedeutet dies, dass ein Fahrzeug keinen Schaden erlitten haben darf, der als erheblich anzusehen ist (OLG Rostock, Urteil v. 17.12.2003, 6 U 227/02). Die Erheblichkeit eines Schadens bestimmt sich nach der Verkehrsauffassung, nach der nur geringfügige, ausgebesserte Blechschäden und Schönheitsfehler mit Unfallfreiheit vereinbar sind.

      Liebe Grüße

      Gérard

      Mokka INNOVATION, 1.6 CDTI, 6-Stufen-Automatik: Am 16.07.2015 bestellt, Anlieferung beim FOH: 10.12.2015, Übergabe 16.12.2015

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    • Es gab hier schon mal einen ähnlichen Fall.Leider habe ich keinen direkten Beitrag dazu gefunden.
      Aber vieleicht ist es eine kleine Hilfe,wie Du weiter vorgehen kannst.
      Der User hat den Wagen wieder abgegeben und sich einen Tiguan gekauft.

      Rost am Mokka

      Gruß Markus

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    • Sein Name war Gurki aber er war schon seit 2016 nicht mehr hier im Forum.
      Den Namen wusste ich weil er aus meiner Gegend kam

      Grüße Frank :)

      Opel Mokka X 1,4 Innovation

      BI Color Leichtmetallfelgen,Front - und Rückfahrkamera,Winterpaket,AGR Sitze,Reserverad und Anhängerkupplung.
    • Hallo Stihl ,
      ging mir mal mit einen 3er BMW auch so, damals noch 19500-,DM bezahlt. Ein Kumpel hat dann unstimmigkeiten im Lack gesehen und ich hab den dann bei BMW mal (für wirklich 0,00 DM ) checken lassen (gab 20-,DM für die Kaffeekasse) .Die waren erschrocken wieviel da beschädigt gewesen sein muss. Ein Händler, der solch ein KFZ in Zahlung nimmt, MUSS das feststellen. Hab dem Verkäufer (Freie Händler für Gebrauchtwagen) das Ergebniss mitgeteilt und ihm den Wagen wieder auf den Hof gestellt. Hatte vorsichtshalber einen Brief vom Anwalt aufsetzten lassen, den ich aber nicht gebraucht habe. Händler nahm das Auto problemlos gegen Zahlung des vollen Kaufpreises (ohne Abzug für die gefahrenen KM). Kann man ruhig sagen "Nochmal Glück gehabt"

    • Die Handhabe bzw. die Erfolgsaussichten sind m.E. sehr gering. Dazu kommt der hohe Aufwand den du betreiben müsstest (Anwalt etc. bla und blub).

      guckst du hier:

      kfz-betrieb.vogel.de/haftung-d…nten-vorschaden-a-361420/

      Das passt in etwa.

      Es kommt wirklich auf die Formulierung im Kaufvertrag an. Eine solche Formulierung: "keine unfallschäden bekannt" ist für die Tonne.

      Da hätte reingemusst: "Das Kfz ist zum Zeitpunkt des Verkaufes unfallfrei" oder so ähnlich.

      Ich würde auf dem mündlichen Weg versuchen, eine Inspektionskostenübernahme rauszuhandeln - und gut isses.


      Munter bleiben. 8o

      Bestellt am 09.06.2016 - Übergabe 04.11.16
      Opel Mokka X, INNOVATION,1.4 ECOTEC Direct Injection Turbo ecoFLEX, 112 kW (152 PS) Start/Stop, Automatik,Allradantrieb, Farbe Safran Orange 8o
      Einstein Bohne X1
      Mokka X - rechtes Fach im Kofferraum umgebaut
      Intellilink 900 - Bose Soundsystem - Klangeinstellungen
      spritmonitor.de/de/detailansicht/805518.html

    • Mir gefällt hier offengestanden weder die Fragestellung noch einige der doch eher holzschnittartigen Antworten.

      Aus der Fragestellung ergibt sich, dass man sich selbst bislang nicht vertieft mit den Problemen befasst hat und diese Aufgabe quasi mit dem Anspruch auf eine Rundum-Sorglos-Betreuung an die Foristen abtreten will. Wesentliche Angaben für die Beurteilung fehlen zudem. Daher beschränke ich mich auf zwei Lösungshinweise:

      1. Den Kfz-Handel trifft im Privatkundengeschäft eine Untersuchungspflicht hinsichtlich Vorschäden. Das gilt auch für den Fall, dass der Betrieb über keine eigene Werkstatt verfügt. Auf die Angaben des Vorbesitzers darf sich der Händler im Privatkundengeschäft nicht verlassen, es sei denn der Verzicht auf eine gebotene Untersuchung wird offengelegt. Was bei gründlicher Untersuchung entdeckt werden kann - insbesondere bei abweichenden Angaben des Vorbesitzers - ist dann eine tatsächliche Frage.

      2. Die Mehrzahl der Gewährleistungsausschlüsse, die ich bislang in der Praxis gesehen habe, waren fehlerhaft formuliert und im Rahmen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen vielfach schon daher unwirksam oder der Händler darf sich auf den Gewährleistungsausschluss wegen Verletzung der Untersuchungspflicht nicht berufen.

      2017er Ex Hertz Mietwagen aus Spanien

    • Aggiepack schrieb:

      Mir gefällt hier offengestanden weder die Fragestellung noch einige der doch eher holzschnittartigen Antworten.

      Aus der Fragestellung ergibt sich, dass man sich selbst bislang nicht vertieft mit den Problemen befasst hat und diese Aufgabe quasi mit dem Anspruch auf eine Rundum-Sorglos-Betreuung an die Foristen abtreten will. Wesentliche Angaben für die Beurteilung fehlen zudem. Daher beschränke ich mich auf zwei Lösungshinweise:

      1. Den Kfz-Handel trifft im Privatkundengeschäft eine Untersuchungspflicht hinsichtlich Vorschäden. Das gilt auch für den Fall, dass der Betrieb über keine eigene Werkstatt verfügt. Auf die Angaben des Vorbesitzers darf sich der Händler im Privatkundengeschäft nicht verlassen, es sei denn der Verzicht auf eine gebotene Untersuchung wird offengelegt. Was bei gründlicher Untersuchung entdeckt werden kann - insbesondere bei abweichenden Angaben des Vorbesitzers - ist dann eine tatsächliche Frage.

      2. Die Mehrzahl der Gewährleistungsausschlüsse, die ich bislang in der Praxis gesehen habe, waren fehlerhaft formuliert und im Rahmen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen vielfach schon daher unwirksam oder der Händler darf sich auf den Gewährleistungsausschluss wegen Verletzung der Untersuchungspflicht nicht berufen.
      Das mit dem "Rundum-Sorglos-Betreuung an die Foristen abtreten" finde ich eine gewagte Aussage und geht vollkommen am Thema vorbei. Das ist eher Meckerei und hat hier nichts zu suchen. Für eine erste Diskusssion reicht die Fragestellung allemal. Oft sind Hinweise anderer Mitglieder hilfreich und das ist auch der Sinn hier.

      Das Bezeichnen der Antworten anderer Mitglieder als "holzschnittartige Antworten" geht auch am Thema vollkommen vorbei und ist wenig hilfreich.

      Munter bleiben. 8o

      Bestellt am 09.06.2016 - Übergabe 04.11.16
      Opel Mokka X, INNOVATION,1.4 ECOTEC Direct Injection Turbo ecoFLEX, 112 kW (152 PS) Start/Stop, Automatik,Allradantrieb, Farbe Safran Orange 8o
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      Intellilink 900 - Bose Soundsystem - Klangeinstellungen
      spritmonitor.de/de/detailansicht/805518.html

    • Piddä schrieb:

      Hallo Stihl ,
      ging mir mal mit einen 3er BMW auch so, damals noch 19500-,DM bezahlt. Ein Kumpel hat dann unstimmigkeiten im Lack gesehen und ich hab den dann bei BMW mal (für wirklich 0,00 DM ) checken lassen (gab 20-,DM für die Kaffeekasse) .Die waren erschrocken wieviel da beschädigt gewesen sein muss. Ein Händler, der solch ein KFZ in Zahlung nimmt, MUSS das feststellen. Hab dem Verkäufer (Freie Händler für Gebrauchtwagen) das Ergebniss mitgeteilt und ihm den Wagen wieder auf den Hof gestellt. Hatte vorsichtshalber einen Brief vom Anwalt aufsetzten lassen, den ich aber nicht gebraucht habe. Händler nahm das Auto problemlos gegen Zahlung des vollen Kaufpreises (ohne Abzug für die gefahrenen KM). Kann man ruhig sagen "Nochmal Glück gehabt"
      Meine Erfahrungen mit einenm freien Händler an der B4 in Arnstadt waren da leider anders. Erst beim Kauf zusagen gemacht, die dann im Schadensfall nicht gehalten wurden (4 Wochen vor Gewährleistungsende hatte ich einen Motorschaden). Als ich das Fahrzeug einem Gutachter präsentierte , fragte der gleich ob ich das Fahrzeug als unfallfrei erworben hätte, ich antwortete "ja". Dann kannst du ihn tauschen, das Heck hatte auf alle Fälle mal einen Schaden und ist in Teilen gespachtelt worden. Ich war erstmal wie von den Socken. Der Händler wollte davon natürlich nichts wissen, ich hätte ja den Unfall gehabt und versuche es jetzt ihm in die Schuhe zu schieben usw. usw. Ende vom Lied, ich ärgerte mich 1,5 Jahre mit Anwälten und Gerichten rum um mein Geld zu bekommen. Und aufpassen bei der Rückabwicklung, wenn es soweit kommt, was du unterschreiben tust, da hat es das Kleingeduckte oft in sich. Ich war froh, das mich da mein Anwalt begleitet hatte, der hat erstmal die Hälfte aus dem Rückgabeformular rausgestrichen.
    • Ich würde erst mal den Händler fragen was er meint. Da kann man sich vielleicht den ganzen Kram mit dem Anwalt sparen.
      Ich habe vor drei Jahren mal ein Auto bei einem freien türkischen Händler gekauft der fing nach 60 km an zu ruckeln und hat ohne Ende Öl gefressen. Nach einem Check in der Werkstatt bei uns im Ort welcher die Autos von den Händler vor dem Verkauf durchcheckt hat er mir sofort die Rücknahme bzw. den Rücktausch mit meinem alten Wagen angeboten.
      Er hat den Wagen auch nicht wieder zum Verkauf angeboten. Somit kann ich davon ausgehen dass er von den Schaden vorher nix wusste und ihn nicht bewusst defekt verkaufen wollte.

      Dann gibt es natürlich auch schwarze Schafe. Ein Arbeitskollege hat einen Golf GTI als Re-Import aus den USA bei einem Deutschen Händler gekauft. 500€ angezahlt und nach einem Check der Fahrgestellnummer festgestellt das es sich um einen in der Tschechei reparieren Totalschaden handelt. Er wollte vom Vertrag zurück treten und wurde quasi ohne Rückzahlung seiner Anzahlung vom Hof geprügelt. Kurz darauf stand der Wagen wieder als unfallfrei im Internet zum Verkauf...

      Aktuelles Gefährt: 2016er Hyundai i30 Coupe Premium mit 136 Diesel-PS, Panoramadach und sonst alles drin was damals ging ausser automatisch einparken. Demnächst als Firmenwagen: Mokka X Ultimate Automatik 136 Diesel-PS.

    • autokaufrecht.info/faq/unfallfrei/


      bussgeldkatalog.org/unfallfreiheit/



      Doch was geschieht, wenn sich nach dem Gebrauchtwagenkauf herausstellt, dass der Wagen gar nicht unfallfrei ist? Kann dem Händler bzw. Verkäufer eine arglistige Täuschung nachgewiesen werden – hat er Sie also nicht über Schäden informiert, obwohl er über diese Bescheid wusste – haben Sie folgende Möglichkeiten:
      • Rückabwicklung des Kaufvertrags
      • Schadenersatz
      • Minderung des Kaufpreises
      Eine Nacherfüllung durch Beseitigung des Mangels von Seiten des Verkäufers kommt hier nicht in Frage, da es sich bei dem Pkw dann immer noch um einen Unfallwagen handelt.


      Ich würde sagen arglistige Täuschung.

      Aggiepack hat ja auch son einensehr guten Beitrag eingestellt!


      1. Den Kfz-Handel trifft im Privatkundengeschäft eine Untersuchungspflicht hinsichtlich Vorschäden. Das gilt auch für den Fall, dass der Betrieb über keine eigene Werkstatt verfügt. Auf die Angaben des Vorbesitzers darf sich der Händler im Privatkundengeschäft nicht verlassen,
      Klar. Denn ER verkauft den Gegenstand und ER haftet dafür. Deshalb ist er Händler. Das ist sein Betriebsrisiko.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Mr._Bean ()