Beiträge von Gerard

    Mit Gängelungen und Einschräkungen wirst du aber keinen finden der ausbaut, wir leben nun mal in einer Marktwirtschaft.


    Ich teile ja deine Meinung.


    Aber die Kosten für eine AC-Ladesäule samt Infrastruktur liegen in der Regel zwischen 2.000 und 5.000 Euro, ohne die Kosten für die Bezahlsysteme. Der e-Mokka benötigt ca. 5 Stunden zum laden, ergo pro Tag schafft man gerundet max. 5 e-Mokkas.


    Dann kommt da noch so ein Kunde wie ich, der Abends um 20:00 Uhr anfängt zu laden. Ich laufe aber im ungüsten Fall des nachts um 1:00 Uhr, aber keine 25 Minuten zur Ladestation und hole den Mokka ab, nein erst wieder um 6:30 Uhr, wenn ich zur Arbeit fahre. Ergo, meine Standzeit beträgt den Ladezeitraum von zwei e-Mokka. Der Betreiber verdient aber nur einmal, wenn er nicht nach Zeit abrechnet.


    Würdest du eine solche Ladestation aufbauen, gar betreiben wollen?

    Um einen schnellen Ausbau zugewährleiten, hat man den Anbietern viele "oder" Regelungen zugesagt:


    Die für den bargeldlosen Zahlungsvorgang erforderliche Authentifizierung und den Zahlungsvorgang mittels eines gängigen kartenbasierten Zahlungssystems beziehungsweise Zahlungsverfahrens in unmittelbarer Nähe zum Ladepunkt oder mittels eines gängigen webbasierten Systems ermöglicht, wobei in der Menüführung mindestens die Sprachen Deutsch und Englisch zu berücksichtigen sind und mindestens eine Variante des Zugangs zum webbasierten Zahlungssystem kostenlos ermöglicht werden muss.


    Was mache ich also, damit du an meinen Ladesäulen immer wieder kommst? Ich biete dir ohne Gebühr eine Karte zum Aufladen an. Beim EC-Verfahren fallen für mich als Säulenbetreiber Gehühren an. Deine Bank zum Beispiel kassiert 0,25% der zubezahlenden Summe, dafür, dass der Betrag auch bezahlt werden kann. Dieses geschied bereits mit der Eingabe deiner EC-Karten PIN.


    Ob die einzelne Ladestation attraktiv ist, darüber entscheidet oft die Ladekarte, die ein Betreiber an seine Kunden ausgibt. Gegen ein geringe Gebühr versteht sich, kannst du aber auch fast überall "tanken", das sogenannte e-Roaming.


    Dem Nutzer stehen also auch Ladestationen von Roaming-Partnern zur Verfügung, an denen zum einheitlichen Tarif Strom getankt werden kann. Kurzum aktive Kundenbindung.

    Hallo zusammen,


    das ist so gewollt. Für die Abrechnung nach kWh müssen in Deutschland eichkonforme Zähler in die Normalladesäulen (AC) eingebaut werden. Das verlangt die Eichrechtsverordnung, die seit 1. Januar 2018 gilt. Denn während an herkömmlichen Tankstellen Benzin- und Dieselzapfstellen geeicht sind, ist das bei Strom aus Ladesäulen aktuell noch im Aufbau.


    Das Problem ist die Technik: Der Einbau geeichter Zähler ist derzeit nur an wenigen Ladesäulen möglich. Hinzu kommt, dass es für Schnellladesäulen (DC) noch keine eichkonformen Zähler gibt. Hier gilt derzeit eine Sonderregelung.


    Deshalb haben viele Anbieter auf Pauschaltarife umgestellt und rechnen nach Ladezeit ab. Das hat teils absurde Folgen: Wenn ein strombetriebener Kleinwagen beispielsweise nur wenig kWh lädt, der Anbieter aber pro angefangener Stunde abrechnet, kann es teuer werden.

    Ein paar Einstellungen (frag mich jetzt nicht, welche) musste ich nach der Inbetriebnahme im Herbst neu machen, ansonsten alles okay.

    Wenn kein Strom auf dem Mokka war, dann können:


    • Reifenbelastung im Fahrzeug Informationsmenü (erneut einstellen), dieser springt auf die mittlere Position zurück.
    • Der elektrische Fensterheber fährt die Scheibe nicht alleine herunter, hier muss dann einmalig die Scheibe ganz herunter gefahren und im Anschluß wieder hochfahren werden, der Schalter für ca. drei Sekunden, nach schließen der Scheibe, weiter gezogen halten.
    • Der Geschwindigkeitsregler, wenn er vorher eingeschaltet war (leuchtet weiß), ist ausgeschaltet.

    Auch im Stand verbrauchen diverse Steuergeräte, die im Verborgenen arbeiten und damit niemals aufhören, Strom zu verbrauchen. Auch eine Alarmanlage kann ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn sie ständig mit der nötigen Energie versorgt wird.


    Wenn der Mokka also sicher steht, dann würde auch ich die Batterie abklemmen.

    Wir haben ja auch e-Autos (Tesla+BMW) in unserer Firma, diese nutze ich auch mal. Mich persönlich stört es auch nicht, alle zwei Tage mal nen Stecker anschliessen zu müssen. Meine Firma nutzt eRoaming Karten, ich glaube, dieses Model wäre dann auch für mich geeignet, da ja mal nach Zeit, KWh oder pauschal abgerechnet wird.


    Aktuell kommen in Bochum auf eine Ladesäule, 30 zugelassene e-Autos, das merkt man auch. Wenn ich aktuell ein neues Fahrzeug kaufen müsste, wäre es wieder ein Verbrenner, weil ich noch nicht die Möglichkeit habe zu laden, wenn ich es müsste. Aber dann fahre ich das neue Auto wieder ca. 7 - 8 Jahre, es muss sich ja auch für mich rechnen.


    ÖPNV fällt für mich auch immer noch aus, da ich hier immer noch 2,5 Stunden pro Strecke unterwegs bin und nicht alle die in Düsseldorf arbeiten, können da auch wohnen.


    Ja, die Politik muss hier noch ordentlich gas geben, bis ich mir sinnvoll ein e-Auto anschaffen könnte. Fahren tun sie sich ja gut und würden 80% meiner Strecken problemlos abdecken.

    Schön, wer wer Ladesäulen hat. Hier mal meine im Umkeis von 3 KM um 20:05 Uhr als ich von der Arbeit kam und der Wagen müsste morgen früh wieder zu 6:30 Uhr fahrbereit sein.


    Screenshot_6.jpg


    Habe den Mokka-e mal an mein Fahrprofil angepasst, Ergebnis 216 KM Reichweite. Ich müsste jeden zweiten Tag laden (198 KM) Für mich lohnt sich so ein Auto nicht.

    Hallo Darklue Mokka,


    nein, hast du nicht. Der Mokka wird auch in Zaragoza, Spanien produziert und ist eine Kreuzung aus Opel Corsa und Opel Antara. Aber bis Portugal sind es ja nur ca. 430 KM Luftlinie.

    Hallo Andreas,


    zu deinen ersten vier Fragen, da kann ich nichts zu sagen.


    Meiner verrichtet seit 128.214 KM seinen Dienst.


    Je nach persönlichem Fahrprofil, neigt der Motor zur Verkockung,