Hallo zusammen,
Bei unserer alten Batterie wollte ich mit dem Zündschlüssel die Funktion "Starten" betätigen, hier bekommen dann zwei unterschiedlich starke Elektromagnete im Magnetschalter Strom und bewegen den Schiebeanker. Dadurch wird eine Druckfeder gespannt und ein Hebel betätigt, der die Verbindung zum Anlasser herstellt. Dieser Hebel verschiebt das Ritzel auf der Anlasserwelle axial und spurt es in das Schwungrad des Verbrennungsmotors ein. In dieser Position wird der Kontakt des Motors im Anlasser geschlossen und gleichzeitig der stärkere Einzugsmagnet im Magnetschalter überbrückt. Bis zum Selbstlauf des Verbrennungsmotors beschleunigt nun der Anker des Starters über Ritzel und Schwungrad.
Meine alte Batterie konnte es aber mit seinen restlichen 15 Ampere zum Schluss nicht mehr leisten das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu verdichteten, um den Startvorgang einzuleiten. Nach drei erfolglosen Versuchen, war akustisch nur noch das Verschieben des Ritzels auf der Anlasserwelle zu hören.
Mit der neuen Batterie war dann auch das hochfrequente Pfeiffen (Post 122) in niederen Drehzahlbereich Geschichte, welches zuvor vom FOH, noch bei einem lokalen Termin in Rüsselsheim lokalisiert werden konnte. Aber auch ich bin Laie und kann den Zusammenhang nicht erklären.
Jetzt mal oldschool zusammengefasst ohne zusätzliches Video.