Beiträge von ralle01

    Hallo. Zweifellos hast du total recht aber mir geht es hauptsächlich um die Kinderarbeit an dessen Händen unser Blut klebt. Wenn dieses Problem erledigt ist ,ist ein E-Auto sicher eine Überlegung wert. Bin den Mokka E eine Woche gefahren und war überrascht. Allerdings muß die Reichweite verbessert werden ! L. G

    Hi Opelmokka1

    Ich gebe Dir Recht, aber sollten wir nicht auch daran denken, das Lithium nicht nur für E-Autos verwendet wird?

    Irgendein schlauer Mensch/Ingenieur/Wissentschaftler hat einmal ausgerechnet, wieviel E-Autos/Akkus man aus dem ganzen Lithium bauen könnte das wir täglich für unsere Handys, Smartwatches, Akkus, etc benutzen, da würden wir uns wahrscheinlich wundern. leider finde ich die genaue Menge nicht mehr, aber einfach mal überlegen wieviel Milliarden Handys etc. es gibt ;-)

    Das wird/wurde auch durch Kinderhände abgebaut, da hat aber komischerweise keiner ein schlechtes Gewissen.

    Bitte sieh das nicht als Angriff/Argument gegen Dich, das meine ich generell.

    Rohstoffe für E-Autos

    Ich bin auch kein besserer Mensch geworden, weil ich ein E-Auto fahre, aber für mein Fahrprofil ist das E-Auto momentan das beste und günstigste.

    Mit der Reichweite gebe ich Dir absolut Recht, weshalb ich mich auch beim Kona für den 64 kWh Akku entschieden habe. Der war zwar ein paar Tausender teurer, aber mind. 350Km Autobahn und über 450 Km Stadt waren einfach unschlagbare Argumente dafür.

    Moin

    Ich gebe dir ja prinzipiell Recht, aber ich finde das beim E-Auto die Sache immer etwas einseitig betrachtet wird.

    Da wird immer nur auf das Lithium und Kobald geachtet, die Ladeinfrastruktur, den Strom der verbraucht wird, alles valide Punkte.

    Aber warum wird beim Verbrenner oder Diesel immer nur die Herstellung betrachtet?

    Warum rechnet keiner die Resourcen für die Benzin oder Dieselgewinnung mit ein? Wieviele Raffinerien, wieviele Bohrinseln oder Bohrtürme zum fördern des Öls benötigt werden? Wieviel Schiffe und Tanklastzüge unterwegs sind?

    Wieviel verunreinigungen durch Unfälle ausgehen? Wo Gebiete auf Jahrzehnte unbrauchbar sind. Wer betrachtet die ganzen Zulieferer die Ersatzteile oder Tuningzubehör herstellen?

    Ich bin der Meinung, jeder verbraucht viel Ressourcen, die man anders nutzen oder durch andere ersetzen kann/könnte, aber spätestems wenn ein E-Auto auf die Strasse kommt ist es nun mal unbestritten besser für unser Klima und unsere Zukunft. Ja, dafür muss aber noch einiges (sehr vieles) in Sachen Akkutechnik und Lade Infrastruktur getan werden, aber alleine das absinken der Lärmbelästigung durch Verbrenner und Diesel sowie das angenehme, fast geräuschlose Fahren im E-Auto sollte ein Anreiz dafür sein.

    Das habe ich übrigends heute gelesen, was aber auch schon andere angekündigt haben:


    Audi steigt 2026 aus dem Verbrenner aus


    Natürlich heist das nicht, das ab 2026 keine Verbrenner mehr verkauft werden, aber das Hauptaugenmerk wird eben auf die E-Mobilität gelegt und der Verbrenner nicht weiter entwickelt.

    Ich prophezeihe, dass das noch nicht das letzte Wort war und es bei weiter anhaltenden Verkaufszahlen der E-Autos sogar noch früher sein kann/wird ;-)

    Gruß

    ralle

    Hallo,


    na das klingt ja günstig wenn ich mir so die alten Rechnungen an sehe.


    Bei Opel auf der Webseite ist übrigens ein Fehler dort steht das die Erste Wartung nach 125.000km bzw. 1 Jahr fällig sei.... bei den km ist eine 0 zuviel. Hab das gestern mal bei Facebook an Opel gemeldet mal sehen obs wirkt.

    Moin

    Vielleicht ist aber auch nur die 2 versehentlich reingerutscht ;-)

    12500 Km ist schon ne komische Zahl *gg*

    Gruß

    ralle

    Es wird aber auch mal teurer.

    Moin

    Ja, bei der 2. Inspektion kommen noch die Kosten für den Bremsflüssigkeitswechsel und Innenraumfilter ~ 50€ dazu.

    Den Innenraumfilter kann man selbst austauschen, 2 Schrauben im Handschufach rausdrehen, Filter wechseln, 2 Schrauben reindrehen, fertig (Filter habe ich schon bestellt).

    Bei der 3. wirds dann etwas teurer, aber keiner weis bisher wieviel. Da muss die komplette Kühlflüssigkeit des Akkus getauscht werden (Sicherheitsbedingt bei Hyundai ab MJ 2020, sonst glaube ich erst nach 5 oder 6 Jahren).

    Da geistern momentan Preise zw. 350 - 600€ durchs Netz, 2023 werden wir dann mehr erfahren ;-)

    Dafür entfällt dann aber die ASU beim 1. TÜV nach 3 Jahren.

    Alles in allem fahre ich damit wesentlich günstiger als mit meinem Mokka, wo ich schon über 120€ nur fürs Ölwechseln jedes Jahr gelöhnt habe.

    Wie dem auch sei, mit dem Mokka A hatte ich eine schöne Zeit, mit dem Kona habe ich eine schöne Zeit.

    In diesem Sinne

    Gruß

    ralle

    Moin

    Mein Kona-Elektro war Anfang Juni zur 1. Inspektion in der Werkstatt (1 Jahr oder 15.000 Km).

    Gekostet hat mich der Spass 87,49€ inkl. Werkstatt Leihwagen (leider ein Verbrenner), inkl. kostenlosem auffüllen des Scheibenreiniger/wasser, inkl. einer Fahrt durch die Waschstrasse und abzüglich eines Bonus von 25€ für die 1. Inspektion sowie abzüglich eines Geburtstagsgutscheins von 10€ den ich am Geburtstag von meinem Autohaus zugeschickt bekam.

    So musste ich am Ende nur 52,49€ bezahlen. Ich gehe mal davon aus, das die ganzen Boni momentan nur für E-Auto Käufer gegeben werden, sonst würde das Autohaus ja arm werden ;-)

    Ich bin mal auf eure 1. Inspektionspreise beim Mokka gespannt.

    Gruß

    ralle

    Moin

    Glückwunsch auch von mir zum neuen "Stromer". Der Mokka war auch auf meiner Liste, leider Anfang 2020 noch nicht absehbar, wann er geliefert werden kann. Ich habe mich dann für den Hyundai Kona entschieden. Beim Mokka würde ich mir doch einen größeren Akku wünschen, der Unterschied macht sich schon bemerkbar. Jetzt bei den sommerlichen Temperaturen habe ich mim Kona ~ 480 - 500 Km Reichweite mit dem 64 kWh Akku, bei sparsamerer Fahrweise ginge es noch weit über 500 Km.

    Ich bin trotzdem auf deine Fahreindrücke vom Mokka gespannt.

    Gruß

    ralle

    Jein. Er hat für seine Autos etwas geschaffen.

    Insofern erübrigt sich dort das Schnittstelle/Identifizierung-Problem ggü Fremden und der Bezahlung. Geschlossener Kreis.


    Alle anderen sollten aber tatsächlich weiter nur gemeinsam kommen !

    Moin

    Naja, dafür hat Elon das aus seiner Tasche finanziert und nicht wie Ionity und Co zig Hundertmillionen vom Deutschen Staat (unsere Steuergelder) in den Allerwertesten geschoben bekommen.

    Nur mal so als Denkanstoss ;-)

    Gruß

    ralle

    Hallo

    Klor, gibt immer Leute die viel fahren, deshalb schrieb ich das ja ;-)

    Für Otto Normalverbraucher ist so ne Flat allerdings eher selten was.

    Schön wäre es ja, wenn es endlich mal ein einheitliches Karten/Bezahlsystem gäbe. Würde vieles einfacher machen.

    Gruß

    ralle

    Mal sehen was sich noch so ergibt. Für Vielfahrer ohne Wallbox bestimmt interessant ist der Flattarif (125€ monatlich für den Mokka-e) bzw. der Flextarif (aktuell 8,99 € für die ersten 25 kWh) von Elvah.

    Hmmm

    Da muss man aber ordentlich Kilometer schrubben, damit der sich lohnt. Da müsste ich mit meinem Kona bei 16 kWh/100Km ja 2200Km im Monat fahren. Ich lade hier in der Stadt für 0,36 Cent bei der Entega AC und 0,46 Cent DC.

    Daneben dann noch die ADAC/EnbW und Maingau für unterwegs.

    Gruß

    ralle

    Hallo

    Fast genau so war es bei mir vor über nem Jahr. Bei mir fing es im Januar 2020 an, also bin ich zu einigen Händlern hier in Darmstadt und habe mich informiert, unter anderem beim FOH meines Vertrauens (dort war mein Mokka immer zur Inspektion) um mir über den E-Mokka und den Peugeot E-3008 Informationen zu beschaffen.

    Beide hatten mir relativ gut gefallen, leider war der Mokka noch nicht vorgestellt (nur angekündigt) und der Peugeot wäre erst im März offiziell vorgestellt worden. Der Corsa-E war nicht so mein Ding, die Renault Zoe zu klein, Tesla M3 zu groß. Kia E-Niro hatte 1 Jahr Lieferzeit, also bin ich zu Hyundai, die als einzige sofort 2 E-Autos zur Probefahrt zur Verfügung hatten, den Ioniq und den Kona. Der Kona entsprach als einziger annähernd dem Mokka, also hatte ich ein Wochenende Zeit ihn zu testen. Danach war die Entscheidung für mich gefallen und ich habe den Kona Anfang Februar 2020 mit dem 64 kWh als Premium bestellt. Liefertermin waren 4 - 5 Monate, da ich einen der ersten in Tschechien gebauten bekam und keinen Koreaner ;-). Geliefert wurde er Mitte Mai, zugelassen wegen Corona erst am 10. Juni (Vielen Dank nochmal an die Stadtverwaltung bei uns, die über 3 Wochen für die Händler Zulassung brauchten, wodurch ich 3.000€ mehr Staatliche Förderung bekam ;-) ).

    Seit 17. Juni 2020 fahre ich nun elektrisch, die Ladeinfrastruktur in Darmstadt war schon gut und wird immer besser, ich kann nicht zuhause laden, bereue meine Entscheidung aber nicht 1 Sekunde. Momentaner Durschnittsverbrauch bei knapp 5000 Km liegt derzeit bei 16,5 kWh/100 Km (Winterbedingt), wird aber wieder unter 15 kWh/100 Km fallen. Letzte Woche war ich zur 1. Inspektion (1 Jahr oder 15.000 Km), Kosten lagen bei 87€, wovon nochmal 25€ abgingen wegen eines Gutscheins für die 1. Inspektion. Letztendlich habe ich 62€ gezahlt inkl. einer Autowäsche und kostenlosem!!! auffüllen des Scheibenreinigers.

    Die 2. Inspektion soll bei 120 - 150€ liegen, da wird noch die Bremsflüssigkeit gewechselt.

    Die 3. Inspektion wird/soll etwas kostspieliger sein, da dann die Kühlflüssigkeit des Akkus komplett getauscht wird. Da dies aber erst ab MJ 2020 zutrifft, geistern momentan Kosten von 300 - 600€ für die 3. Inspektion durch das Internet.

    Da wir die tatsächlichen Kosten erst 2023 erfahren, blicke ich dem noch gelassen entgegen

    Das sind jedenfalls sehr viel niedrigere Kosten, als ich für meinen 1,6 L Mokka Verbrenner gezahlt habe.

    Ich nehme mal an, das die Kosten beim E-Mokka ähnlich liegen, abgesehen vom Kühlflüssigkeitstausch.

    Dann viel Spass mit deinem E-Mokka ;-)

    Gruß

    ralle

    Zu meinem Verständnis geht es nur dann, wenn das Auto am Strom hängt, oder? Ansonsten echt toll geschrieben. :thumbup:

    Hallo Opelaner

    Nein, der Kona muss dafür nicht am Strom hängen, zumindest nicht ab MJ 2020 (wie meiner).

    Ich kann jederzeit heizen oder klimatisieren anwählen und ausführen.

    Natürlich gibt es auch eine Funktion zum geplanten heizen oder klimatisieren, die funktioniert aber tatsächlich nur, wenn das Auto am Ladekabel hängt.

    Gruß

    ralle

    Hi Tom

    Bei meinem Kona habe ich die Bluelink App. Darüber kann ich meinen Kona vorheizen, vorklimatisieren, die Türen öffnen oder schliessen, den Ladestand meines Akkus sehen und beim laden verfolgen, es ist ein Fahrtenbuch integriert, ich kann eine Route planen und ans Navi schicken, etc.

    Bei mir ist das ganze für 5 Jahre dabei (Navi mit Lifedaten etc.).

    Für den Mokka wird es mit Sicherheit ebenfalls eine App geben, wie umfangreich die aber ist, kann ich dir nicht beantworten.

    Gruß

    ralle

    Hi Tom

    Entweder du lässt das von deinem Navi berechnen (bei Tesla bekommst du dann Ladestation, ob frei oder nicht, Ladestand deines Autos etc. angezeigt). Bei anderen Herstellern ist das nicht so gut gelöst, auch bei meinem Kona nicht. Zum planen einer Route nimmt man ABRP (A Better Route Planner). Der berechnet so ziemlich alle Eventualitäten, wie Topographie, Ladestationen, etc.

    Vor Ort wirst du zu 99% nicht den ganzen Tag an einer Ladesäule stehen können, das wäre ja auch unfair den anderen gegenüber. Du könntest aber so planen, das du kurz vor der Ankunft in Rust nochmal lädst, damit du dann bei der Rückfahrt nicht gleich wieder laden musst.

    Momentan muss man(n) oder Frau noch mit größeren Einschränkungen leben, aber es wird von Tag zu Tag besser.

    Auf der Autobahn lädt auch keiner 2 Std., da dort meistens so genannte "Hypercharger" (Schnelllader) mit Ladeleistungen jenseits der 100 kW, bis zu 350 kW. In der Regel lädt man sein Auto dann in ca. 40 - 50 Minuten von 20% - 80% auf. An Autobahnen sind auch meistens mehr wie 2 oder 3 Ladesäulen.

    In der Stadt dauert es natürlich länger mit dem laden, da dort in der Regel nur 11kW Ladeleistung anliegen.

    Dann kommt es auch darauf an, ob dein Auto 1, 2 oder 3-phasig laden kann (3,6, 7,2 oder 10,8 kW).

    Bei den Basisvarianten sind bei vielen Herstellern auch die 3-phasigen Lader Aufpreispflichtig, ebenso wie die Wärmepumpe.

    Ich habe Dir mal ne Route vom Flughafen in Linz nach Rust mit dem E-Corsa berechnen lassen (der Mokka ist noch nicht angelegt).

    Route von Linz nach Rust

    Die Route wird natürlich nur noch mit 10% Reichweite angelegt, deshalb würde ich kurz vorher nochmal länger laden ;-)


    Gruß

    ralle

    Moin

    Ich wohne zwar nicht in Linz (komme aus DE) und fahre auch keinen E-Mokka, aber ein paar Antworten kann ich Dir geben.

    Zu 1. Wo und wieviel Lademöglichkeiten es gibt, kannst du Dir entweder im Auto oder über diverse Apps der Energieversorger anschauen.

    Zu2. Nein, einen Ladeplatz kann man (noch) nicht reservieren, wäre ja auch gemein denen gegenüber die vor Ort sind und laden wollen.

    zu 3. Ja, vom Prinzip her schon, aber in der Realität nicht. Die Höchstpark/ladedauer ist in DE auf 4 Std. begrenzt, in der Innenstadt kann das aber auch kürzer sein. Auch verlangen viele Ladestromanbieter eine Blockiergebühr nach 4 Std., die recht happig ist. Ausserdem blockieren Autos die nicht laden den Ladeplatz, das kostet in DE 55€, egal ob es ein Verbrenner, Hybrid oder E-Auto ist. Des weiteren wäre es gegenüber anderen Hybrid oder E-Autofahrern ungerecht, die ja laden wollen.

    Zu 4. Die Preise sind pro Land und Stadt unterschiedlich. Ein sehr guter Anbieter hier in DE ist EnbW, dort lädt man AC für 0,29€ und DC für 0,39€, auch im Ausland. Du musst halt schauen und vergleichen, welcher Anbieter für dich passt.

    Zu 5. Nein, ein zahlen per Karte ist sehr, sehr selten möglich. Zu 99% braucht man eine Ladekarte, Ladechip oder per App, Vereinzelt kann man in DE auf Autobahnen per QR-Code mit Paypal zahlen, das ist aber wie gesagt selten möglich.


    Die Reichweite ist natürlich sehr stark von vielen Faktoren abhängig, ich würde die 250 KM bei 130 kMh und Klima schon als sehr ambitionistisch ansehen, eher so Richtung 220 Km. Normalerweise lädt man sein E-Auto ja nicht jeden Tag auf 100% um seinen Akku zu schonen, sondern bewegt sich im Bereich von 20 - 80% auf der Autobahn, in der Innenstadt auch bis 90%.

    Im Winter wird man mit dem E-Auto einen signifikanten Einbruch der Reichweite feststellen, bedingt durch Kälte und Nässe.

    Komme ich im Sommer bei meinem Kona auf 480 +KM, werden es im Winter nur noch rund 380 +KM.

    Das ist aber auch beim Verbrenner nicht anders, der ja auch mehr Sprit im Winter benötigt als im Sommer.

    Das war bei mir aber auch der Grund, weshalb ich knapp 6000€ mehr für den grösseren Akku (64 kWh) ausgegeben habe. Ein gewichtiges Argument beim Wiederverkauf ;-)

    Da du ja zuhause laden könntest, hast du schonmal einen großen Vorteil. Das mit dem laden hat man aber sehr schnell raus, da man sich schon arg umstellen muss, das muss man wollen. Wenn man sich aber dafür entschieden hat, wird man mit einem viel entspannterem Fahren belohnt. Man plant seine Routen im vorraus und nutzt vor allem die Zeit zum laden, an denen das Auto sowieso steht. Ich finde es mittlerweile auf Langstrecke garnicht mehr so schlimm eine Ladepause einzulegen, so schaffe ich sogar eine Strecke von 600 Km mit 1 Ladestop, wenn es schneller gehen soll macht man halt 2 kurze Stops, da ab über 70% SOC (State of Charge = Ladezustand) die Ladeleistung stark abnimmt. Auch ist die Ladeleistung nicht immer gleich, da der Akku eine bestimmte Temperatur benötigt, um die volle Leitung aufzunehmen.

    Nach jetzt 11 Monaten mit meinem Kona möchte ich keinen Verbrenner mehr fahren, da für mich mein E-Auto alle Kriterien erfüllt. Ganz abgesehen von 10 Jahren Steuerbefreiung, niedrigen Inspektionskosten, niedriege Stromkosten (bei mir 5,40 - 7€ in der Stadt/Autobahn), sowie Emmissionsfreies und fast geräuschloses fahren.

    Aber, wer viel auf der Autobahn unterwegs ist, 250 +Km/Tag fährt, hohen Zeitdruck hat, kaum oder keine Lademöglichkeiten hat, seine Fahrgewohnheiten nicht umstellen möchte, dem rate ich (vorerst) von der E-Mobilität ab. Des weiteren sind die Anschaffungskosten auch nicht zu verachten, auch wenn es in DE eine (noch) sehr hohe Förderung gibt.

    Nichts ist schlimmer als Frust zu schieben weil man laden muss, der Akku so schnell leer ist, der Ladeplatz belegt ist, die Lademöglichkeit nicht funktioniert, die Karte oder App nicht angenommen wird, schlechtes Wetter ist, etc..

    Auch bei mir ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber die positiven Seiten übzeugen doch mehr.

    Das wars jetzt erstmal ;-)

    Gruß

    ralle