Beiträge von Nik Flynn

    Auf die Reichweitenanzeige verlasse ich mich schon lange nicht mehr. Bei der letzten Autobahnfahrt sagte das Auto mir das ich mit der aktuellen Ladung noch 40 km weit komme. Mein Ziel war noch rund 55 km entfernt und ich bin dort mit einer Restladung von 10% angekommen.

    Mit den letzten 10% schafft man übrigens auch nochmal einiges an Strecke, da ab 12% die Leistung des Fahrzeuges stark reduziert wird um Strom zu sparen und den Akku zu schonen.


    Die Reichweite auf der Autobahn mit einem 100% Akku beträgt maximal 190 km beim Mokka, da ist es auch egal ob du Eco Modus oder im Normalen Modus fährst. Das kommuniziert Opel übrigens auch so in Ihrem Reichweitenrechner.

    Fährst du den Drittel Mix, schaffst du knapp 300km mit einer 100% Ladung. Die habe ich so auch schon selber rausfahren können.

    Am ende spielt die Topographie natürlich auch eine Rolle.


    Vorklimatisierung im Winter an der Wallbox spart dir anschliessend bei der Fahrt gute 3% an Akku ein.

    Du kannst das Fahrzeug vorklimatisieren, dabei erwärmt sich auch der Akku. Das habe ich letztens auf meiner Langstrecke noch erfolgreich eingesetzt.

    Bei kaltem Auto und kaltem Akku hast du zwangsläufig höhere Werte, da sowohl Fahrzeug wie auch Akku erwärmt werden wollen, was sich gerade auf kurzstrecke sehr negativ auf den Verbrauch auswirkt.

    Das mit der Dashcam ist ne Grauzone, kann vor Gericht zugelassen werden, muss aber nicht.

    Solange die Aufnahmen nicht veröffentlicht werden kann er auch den Parkraum filmen.

    Tesla macht mit dem Wächter ja nichts anderes.

    Einen pro Jahr hätte ich auch frei. Die Sache ist, du kannst jetzt noch Anzeige gegen unbekannt stellen aber das wird höchstwahrscheinlich im Sande verlaufen.

    Gab es auf dem Parkplatz evtl. Kameraüberwachung die man prüfen könnte? Wobei das mittlerweile vielleicht auch zu lang her ist?

    Ich finde die Werte mit bis zu 7% unter 35.000 km schon relativ hoch. Hat das schonmal einer mit nem Test nachgeprüft bei dem der komplette Ladezyklus sowie Entladezyklus von dem Test überwacht wird und nicht nur der vom System geschätzte Wert genommen wird?

    Zum Thema Haltbarkeit von Akkumulatoren habe ich mich letzte Woche mit einem Techniker aus dem Miniaturwunderland unterhalten dürfen. Dort sind schon seit über 20 Jahren “E-Autos” unterwegs in Form der kleinen Modelle, die dort den lieben langen Tag durch die Gegend fahren.
    Ich habe ihn nach dem Lebenszyklus der Modelle gefragt und genau in dem Moment fuhr eines der ältesten Modell an uns vorbei, ein LKW, der dort als eines der ersten Fahrzeuge auf die Bahn gesetzt wurde. Der fährt heute noch ohne größere Zwischenfälle und vor allem immer noch mit dem ersten Akku! Wie machen die das?


    Er sagte, sie haben damals von Anfang an das Batteriemanagement so programmiert, dass die Fahrzeuge, wenn sie sich der 20% SoC nähern, die Ladestation ansteuern und dort mit geringen Strömen Laden, also Batterieschonend.

    Geladen wird dann bis maximal 80% SoC, dann geht das Fahrzeug wieder auf Reisen. Die Aussage war, dass die Fahrzeuge heute immer noch in etwa die gleiche Zeit auf der Bahn unterwegs sind wie vor 20 Jahren, die Degradation dürfte also eher gering sein.

    Die Fahrzeit eines solchen Autos beläuft sich im mittel auf ungefähr 8 Stunden täglich. Ganz grob überschlagen fährt der LWK also seit mehr als 59.000 Stunden über die Bahn mit dem ersten Akku. In der Zeit wurden geschätzt 47.000 volle Ladezyklen absolviert.


    Man sieht also, dass mit der richtigen Pflege und einem guten BMS durchaus hohe Laufleistungen und lange Lebensdauern erreicht werden können.