Angepinnt Autopolituren Testberichte

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    • Autopolituren Testberichte

      Autopolituren Bestenliste

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      Dr. Wack A1 Speed Wax Plus 3 im Test: Dr. Wack Autopolitur Wax Plus 3 Testbericht

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      Für das „Dr. Wack A1 Speed Wax Plus 3“ wurde die sogenannte „CARNAUBA BOOSTER-TECHNOLOGIE“ verwendet, die angeblich für noch mehr Glanz, eine verbesserte Farbtiefe und für einen besonders lang anhaltenden Schutz sorgen soll. Wir wollten uns von der Qualität selbst überzeugen und haben das Produkt getestet.

      Verpackung und Lieferumfang
      Das A1 Speed Wax Plus 3 wurde in einer stabilen Schachtel und zusammen mit einem Spezialschwamm geliefert. Die Flüssigkeit befand sich in einer Flasche mit einem Fassungsvermögen von 500 Millilitern.

      Handhabung & Verarbeitung
      Bei dem Pflegeprodukt handelt es sich um eine weiße geschmeidige Flüssigkeit, die nur einen dezenten Geruch verströmt. Gemäß Empfehlung des Herstellers reinigten wir zunächst alle Testfahrzeuge sehr gründlich und lederten sie dann anschließend ab. Wichtig: Ist der Lack eines Autos besonders zerkratzt oder verwittert, sollte er vor der Anwendung mit einer entsprechenden Politur behandelt werden. Bei neueren oder weitestgehend unbeschädigten Lacken ist dies jedoch nicht erforderlich. Nachdem wir zwei Fahrzeuge sorgfältig vorbehandelt hatten und auch die übrigen Autos sauber waren, schüttelten wir die Flasche mit der Flüssigkeit gut durch, um sie dann mit dem beiliegenden Spezialschwamm auf den Lack aufzutragen. Dieser hätte unserer Meinung nach jedoch ein wenig größer sein können, denn gerade für kräftigere Männerhände fällt er ein wenig sehr klein aus. Der Lack muss unbedingt trocken und relativ kühl sein, das Auto sollte also auf keinen Fall in der prallen Sonne stehen. Wir achteten darauf, die Flüssigkeit entsprechend den Anwendungshinweisen nur sehr dünn, dafür aber sehr gleichmäßig aufzutragen.

      Eine besonders optimale Gleichmäßigkeit wurde übrigens dann erzielt, wenn wir in Etappen gearbeitet hatten, das heißt, wir behandelten zunächst das Dach, dann die komplette Motorhaube und zum Schluss den hinteren Teil und die seitlichen Bereiche. Anschließend musste die Flüssigkeit eine kurze Zeit eintrocknen. Ein Zeitraum von zehn Minuten bis zu einer Viertelstunde reicht übrigens vollkommen aus. Zum Auspolieren benutzten wir ein großes Baumwolltuch. Der Hersteller weist diesbezüglich darauf hin, dass das Tuch während des Poliervorgangs idealerweise mehrmals gewendet werden sollte, woran wir uns auch penibel hielten. Tipp: Wer kein Baumwolltuch zur Hand hat, kann auch ein ausgedientes Frotteehandtuch nehmen, von Watte rät der Hersteller dagegen ab. Wichtig ist, dass der Lappen oder das Tuch einwandfrei sauber ist. Das Auspolieren funktionierte erfreulich einfach und fast vollkommen ohne Kraftaufwand. Im Prinzip mussten wir unsere Fahrzeuge nämlich nur „entstauben“, da die Flüssigkeit sehr stark eintrocknete. Auf den Kunststoffteilen blieben glücklicherweise nur sehr wenige Rückstände zurück, die sich auch leicht entfernen ließen. In puncto Handhabung überzeugte „Dr. Wack A1 Speed Wax Plus 3“ also auf jeden Fall: Aber wie sah das Endergebnis aus?

      Polier- und Reinigungswirkung
      Nach dem Auspolieren präsentierten sich unsere Testfahrzeuge wieder in einem ganz ungewohnten strahlenden Glanz. Wir konnten keinerlei Schlieren, Wolken oder Streifen feststellen und waren begeistert, wie intensiv die unterschiedlichen Farben unserer Autos plötzlich wieder wirkten. Der Lack glänzte sogar so stark, dass wir ihn problemlos als Spiegel benutzen konnten, und verwandelte unsere bisher eher tristen Alltagsfahrzeuge in echte Hingucker. Trotzdem waren wir mit unserem Test noch nicht fertig, denn wir wollten ja auch wissen, wie es um die versprochene Schutzwirkung bestellt war. Auch diesmal wurden wir wieder keineswegs enttäuscht, Leitungswasser und Regentropfen perlten sofort und rückstandslos ab, eventuelle Verschmutzungen durch Insekten, Vögel, Blütenpollen und Staub fanden erst gar keinen richtigen Halt auf dem Lack. Insgesamt also ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis!

      Haltbarkeit
      Unsere erste Kontrolle fand nach rund zwei Wochen statt und fiel hervorragend aus, noch immer besaßen die Fahrzeuglacke einen perfekten Schutz vor Witterungs- und Umwelteinflüssen. Weitere vier Wochen später das gleiche Resultat, so dass wir auf die „Endabnahme“, die drei Monate nach der Erstbehandlung stattfinden sollte, sehr gespannt waren. Es zeigte sich, dass Regentropfen noch immer sofort und rückstandslos abperlten, eventueller vorhandener Schmutz ließ sich auch jetzt noch leicht entfernen, obwohl die Oberfläche nicht mehr ganz so glatt war wie am Anfang. Trotzdem waren wir in puncto Haltbarkeit sehr zufrieden, zumal der Flascheninhalt für mindestens eine weitere Anwendung problemlos ausreicht. Von der Geld-zurück-Garantie, die der Hersteller auch bei diesem Produkt wieder einräumt, mussten wir daher nicht Gebrauch machen.

      Vorteile
      + Unkomplizierte und schnelle Anwendung
      + Kaum Rückstände auf Kunststoffteilen
      + Wird nur dünn aufgetragen, daher sehr ergiebig
      + Inklusive Spezialschwamm zum Auftragen
      + Sehr guter Glanzeffekt und intensive Farben
      + Lange anhaltender Schutzeffekt

      Nachteile
      – Beiliegender Schwamm könnte ein wenig größer sein.
      – Fahrzeuge mit Lackschäden müssen vorbehandelt werden.

      Fazit
      „A1 Speed Wax Plus 3“ ist ein Produkt, das uns wirklich vollkommen überzeugt hat. Die diversen Nebensächlichkeiten, wie beispielsweise ein unter Umständen zu kleiner Schwamm, sind keine gravierenden Kritikpunkte, und dass Fahrzeuge mit Lackschäden grundsätzlich vorbehandelt werden müssen, ist sicherlich ohnehin eine Selbstverständlichkeit. Das brillante Ergebnis drängt die minimalen Schwächen daher völlig in den Hintergrund, zumal das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt ausgezeichnet ist. Die lange Haltbarkeit und die sparsame Anwendung, die eine hohe Ergiebigkeit garantiert, sind weitere Punkte, die uns extrem positiv auffielen. Dieses Produkt hat daher auch die Bestnote 5 verdient.

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    • Meguiar’s Ultimate Compound im Test: meguiars Autopolitur Ultimate Compound Testbericht

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      Der Lackreiniger „meguiars Ultimate Compound“ enthält spezielle Mikro-Polierkörper und soll nicht nur Flecken aller Art beseitigen, sondern gleichzeitig auch noch für einen einzigartigen Glanz sorgen. Wir waren gespannt: Kann das Produkt unseren (durchweg dunklen) Fahrzeugen wirklich zu neuer Schönheit verhelfen?

      Verpackung und Lieferumfang
      Wir erhielten eine tiefschwarze Flasche mit einem Inhalt von 450 Millilitern. Hier hat der Hersteller also ein wenig gespart, denn nahezu alle anderen vergleichbaren Produkte enthalten 500 Milliliter. Ein Schwamm zum Auftragen war ebenfalls nicht vorhanden.

      Handhabung & Verarbeitung
      Wir schon gewohnt, mussten wir auch diese Flasche vor Gebrauch ordentlich schütteln. Dann gaben wir eine kleine Menge des Reinigers auf einen sauberen Schwamm. Alternativ hätten wir laut Hersteller auch einen Lappen verwenden können, dieser sollte allerdings zu 100 Prozent aus Baumwolle bestehen. Nun begannen wir mit dem Auftragen, wobei wir stets zusammenhängende Teilbereiche behandelten, damit der Reiniger gleichmäßig verteilt werden konnte. Besonders kraftraubend war diese Arbeit nicht, ein leichter bis mäßiger Druck reichte vollkommen aus. Wichtig ist jedoch grundsätzlich, dass die zu behandelnden Fahrzeuge im Schatten stehen und die Oberfläche sauber und relativ kühl ist. Außerdem hielten wir uns an die Empfehlung, den Reiniger mit kreisenden und sich überlappenden Bewegungen aufzutragen, was nicht weiter schwierig war. Die Rückstände entfernten wir dann mit einem handelsüblichen Mikrofasertuch. Dabei mussten wir jedoch schon wesentlich kraftvoller vorgehen, denn besonders hartnäckige Verschmutzungen wie Vogelkot, Insekten und Teerflecken, die außerdem schon etwas älter waren, wollten zunächst nicht verschwinden. Mit der Zeit und mit einem gewissen Druck, den wir beim Auspolieren ausübten, gelang aber auch das. Der Kraftaufwand hat sich aber letztendlich gelohnt, denn irgendwann waren wirklich alle Flecken und Hinterlassenschaften verschwunden. An einem Fahrzeug testeten wir zusätzlich die Anwendung mit einer Poliermaschine. Auch hier mussten wir den Reiniger zunächst mit einem Schwamm oder Lappen auftragen, bevor dann die Maschine zum Einsatz kam. Der Aufwand war natürlich deutlich geringer, zumal wir den Eindruck hatten, dass die Arbeit mit der Maschine in diesem Fall effektiver war. Trotzdem muss sich natürlich kein Käufer des Lackreinigers auch noch zusätzlich eine Poliermaschine zulegen. Generell lässt sich das Produkt aber sehr gut verarbeiten, außerdem ist es extrem ergiebig, denn es wird nur immer eine sehr kleine Menge benötigt.

      Polier- und Reinigungswirkung
      Nachdem wir alle Rückstände des Reinigers restlos entfernt hatten, staunten wir über die weiche, glatte Oberfläche, die noch dazu sehr eindrucksvoll glänzte. Alle Flecken waren verschwunden, die meisten Kratzer auch. Lediglich etwas tiefer gehende Schäden im Lack, wie etwa durch Steinschlag oder die typischen Kratzer rund um die Türschlösser, waren noch immer spürbar, wenn wir mit der Hand über die Oberfläche fuhren. Optisch konnten wir sie jedoch kaum noch erkennen. Der fast schon spiegelähnliche Glanz hat uns jedoch ganz besonders begeistert, denn selbst relativ alte und verwitterte Lacke, die schon äußerst matt und stumpf wirkten, präsentierten sich plötzlich wieder frisch und fast schon neuwertig. Wichtig für die Sommermonate: Auch die oftmals so gefürchteten Rückstände von Sonnencreme, die vor allem auf dunklen Fahrzeugen sehr unschön auffallen und sich nur selten beseitigen lassen, waren nach der Anwendung mit dem Lackreiniger endlich verschwunden.

      Haltbarkeit
      Selbst die beste Lackreinigung kann auf Dauer nicht viel bewirken, wenn die Fahrzeuge nicht entsprechend nachbehandelt und versiegelt werden. Dies war selbstverständlich auch uns klar, daher verwendeten wir abschließend ein hochwertiges Wachs, das die Oberflächen langfristig versiegeln sollte. Natürlich spielt die Qualität des Wachses bei der Beurteilung der Haltbarkeit eine nicht unwichtige Rolle. Wer beide Komponenten anwendet, kann sich im Anschluss aber über eine mindestens drei Monate anhaltende Haltbarkeit freuen. Während dieser Zeit perlte der Regen bei unseren Testfahrzeugen optimal vom Lack ab, neue Verunreinigungen ließen sich spielend einfach entfernen oder blieben gar nicht erst haften. Und ganz wichtig natürlich: Die alten Flecken und Kratzer, die vor der Anwendung vorhanden waren, kamen nicht wieder zum Vorschein.

      Vorteile
      + Sehr ergiebig, kann leicht und sparsam aufgetragen werden.
      + Für die Anwendung per Hand oder mit der Poliermaschine
      + Selbst hartnäckige Flecken verschwanden nach der Behandlung.
      + Kleinere oder oberflächlichere Kratzer wurden komplett unsichtbar.
      + Größere Kratzer fielen plötzlich kaum noch auf.
      + Entfernt sogar Rückstände von Sonnencreme.

      Nachteile
      – Geringerer Lieferumfang als bei vergleichbaren Produkten: weniger Inhalt und kein mitgelieferter Schwamm

      Fazit
      Der Lackreiniger „meguiars Ultimate Compound“ ist natürlich kein Wundermittel, für überdurchschnittlich gute Ergebnisse sorgt er aber trotzdem. Die Oberflächen unserer Fahrzeuge erhielten ihren ursprünglichen Glanz zurück und wirkten rundum sauber und tipptopp gepflegt. Dass auch noch kleinere Kratzer und sogar Rückstände von Sonnencreme verschwanden, hat uns ebenfalls sehr überzeugt. Wer ohne Poliermaschine arbeitet, wird vermutlich am nächsten Tag Muskelkater haben, denn das Auspolieren kann je nach Fahrzeug ziemlich anstrengend sein. Doch die spiegelglatten und glänzenden Oberflächen entschädigten uns für die Mühe. Die einzigen Kritikpunkte, die wir bei diesem Produkt fanden, betrafen den Lieferumfang. Der Flascheninhalt ist etwas geringer als bei den meisten anderen Autopflegeprodukten, um einen Schwamm zum Auftragen mussten wir uns ebenfalls selbst kümmern. Dennoch geben wir hier gerne die Bestnote 5.

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    • Sonax Polish & Wax Color NanoPro im Test: Sonax Autopolitur Polish & Wax Color Testbericht

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      Die Autopolitur „Sonax Polish & Wax Color NanoPro“ soll jedem Fahrzeug eine intensive Farbkraft und viel Glanz verleihen und darüber hinaus auch noch für eine lang andauernde Konservierung sorgen. Das Produkt ist in verschiedenen Farben erhältlich, wir haben uns für unseren Test für die schwarze Variante entschieden.

      Verpackung und Lieferumfang
      Geliefert wurde ein stabiler Behälter mit einem Fassungsvermögen von 500 Millilitern. Dank des festsitzenden und sicheren Verschlusses wurde ein Auslaufen der Flüssigkeit verhindert. Zogen wir die Bodenkappe des Behälters ab, kam ein sogenannter „Color Pen“ zum Vorschein, ein handlicher Reparaturstift, der uns optisch an einen klassischen Wachsmalstift erinnerte.

      Handhabung & Verarbeitung
      Vor dem Auftragen haben wir den Behälter mit der Politur gemäß Anleitung ordentlich geschüttelt. Dann verteilten wir die Flüssigkeit mithilfe eines Mikrofasertuches auf dem gesamten Lack, wobei wir sehr sorgfältig vorgingen, um einen möglichst gleichmäßigen Effekt zu erzielen. Alternativ können natürlich auch nur die Schadstellen behandelt werden. Die tiefschwarze Politur hat eine angenehme Konsistenz und lässt sich ohne große Kraftanstrengung auftragen. Wir benötigten für einen Opel Corsa etwa eine komplette Stunde und verbrauchten rund ein Viertel des Behälterinhalts. Anschließend sollte laut Beschreibung kurz abgewartet werden, damit die Politur ein wenig eintrocknen kann. Wir legten also eine Pause von etwa 15 Minuten ein und begannen dann mit dem Polieren. Dafür verwendeten wir wieder ein Mikrofasertuch, denn damit hatten wir bereits gute Erfahrungen gemacht. Wer möchte, kann natürlich auch auf die bewährte Polierwatte zurückgreifen. Unser Tipp: Den Lack sollten Sie am besten mit kreisenden Bewegungen bearbeiten! Das Auspolieren war ein wenig kraftraubender, da wir mit einem gewissen Druck vorgehen mussten. Wir benötigten für das komplette Fahrzeug diesmal etwa 90 Minuten. Anschließend benutzten wir an einem anderen Auto den praktischen „Color Pen“, der tiefere Kratzer nahezu unsichtbar machen soll. Seine Spitze ist weich und relativ geschmeidig, so dass das „Übermalen“ der Schadstellen kein Problem darstellte. Insgesamt ist die Handhabung dieses Produktes also sehr gut, Politur und Stift hinterließen einen sehr guten Eindruck und wirkten extrem hochwertig. Wichtig: Das Fahrzeug muss vor der Behandlung natürlich sauber und trocken sein! Soll ein Auto mit Politur und Stift behandelt werden, so muss grundsätzlich zuerst die Politur aufgetragen werden. Wird zuerst der Stift benutzt, kann die Politur an dieser Stelle nicht mehr ihre Wirkung entfalten, da die Inhaltsstoffe des „Color Pens“ flüssigkeitsabweisend sind. Und ein letzter Tipp: Am besten alte Kleidung tragen und die Hände nach der Behandlung sofort waschen, denn die Politur färbt stark ab.

      Polier- und Reinigungswirkung
      Die Politur, die nicht nur passende Farbpigmente enthält, sondern auch Wachsanteile, wurde laut Hersteller auf Basis der Nanotechnologie hergestellt. Dass dies nicht nur eine vollmündige Werbeaussage ist, erkannten wir nach der Behandlung sofort. Der komplette Lack erstrahlte in einem nie da gewesenen Glanz und wirkte wie frisch vom Laufband. Besonders beeindruckt waren wir jedoch von der Reparaturwirkung: Kleinere Kratzer, die sich vorher vor allem im Bereich der Türschlösser unschön bemerkbar machten, waren nun plötzlich verschwunden und mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen. Die tieferen Kratzer, die wir mir dem „Color Pen“ behandelten, wirkten jetzt wesentlich dezenter und unauffälliger, auch wenn sie leider nicht komplett unsichtbar wurden. Vor allem Beschädigungen durch kleinere Steinschläge ließen sich nicht wirklich kaschieren. Trotzdem waren wir auch mit diesem Ergebnis zufrieden, denn selbst unser arg zerkratztes Testfahrzeug erstrahlte nun plötzlich wieder in Schönheit. Die „Streichelprüfung“ fiel ebenfalls positiv aus: Der Lack fühlte sich wunderbar glatt und vollkommen ebenmäßig an. Darüber hinaus wollten wir aber auch noch wissen, wie sich die Politur bei einem Metallic-Lack bewähren kann: Nach einem erneuten Test mit einem entsprechenden Auto stellten wir fest, dass es auch diesmal wieder nichts zu beanstanden gab.

      Haltbarkeit
      Einige Wochen später unterzogen wir unsere Testfahrzeuge einer erneuten Prüfung. Erfreulicherweise hielt der Abperleffekt tatsächlich geraume Zeit an, auch die Intensität der Farbe war zu diesem Zeitpunkt noch immer vorhanden. Trotzdem mussten wir vor allem nach Regenfällen einige Male nachpolieren, was aber recht schnell ging, da die Wassertropfen praktisch überhaupt nicht am Lack hafteten. Die Haltbarkeit der Produkte stufen wir daher auch als überdurchschnittlich gut ein.

      Vorteile
      + Praktisches Set mit Politur und „Color Pen“ für die verschiedensten Kratzer
      + Intensiver und satter Farbton
      + Optimale Konsistenz, lässt sich sehr gut auftragen
      + Perfektes Ergebnis: Der Lack glänzt und ist völlig glatt, kleinere Kratzer werden fast unsichtbar
      + Sparsam in der Anwendung und sehr ergiebig

      Nachteile
      – „Color Pen“ deckt nicht alle Schadstellen ausreichend ab

      Fazit
      Mit „Sonax Polish & Wax Color NanoPro“ macht die Fahrzeugpflege wirklich Spaß! Das Auftragen war kinderleicht, das anschließende Polieren nach einer kurzen Einwirkzeit sorgte für ein fast schon sensationell gutes Ergebnis. Glänzender und glatter kann der Lack eines Fahrzeuges wirklich nicht werden! Der „Color Pen“ ist zwar in der Lage, kleinere Kratzer ausreichend zu kaschieren, für größere Kratzer oder Steinschläge eignet er sich dagegen nicht besonders. Da es in unserem Test aber in erster Linie um das Hauptprodukt, nämlich die Politur, ging, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis auf jeden Fall in Ordnung. Wir würden diesen Artikel daher auch privat für unsere Fahrzeuge verwenden und geben aus diesem Grund auch gerne die Note 5.

    • Sonax Xtreme Brilliant Wax 1 Hybrid NPT im Test: Sonax Autopolitur Xtreme BrilliantWax 1 Testbericht

      [Blockierte Grafik: http://www.autopolitur-test.com/wp-content/uploads/Sonax-Xtreme-Brilliant-Wax-1-Hybrid-NPT-im-Test-136x250.jpg]

      Das Spezialwachs „Sonax XTREME Brilliant Wax 1 Hybrid NPT“ soll für eine maximale Farbauffrischung und einen erstklassigen Tiefenglanz sorgen. Noch dazu lässt es sich laut Hersteller kinderleicht auspolieren und ist sehr ergiebig. Wir haben gestestet, ob dieses Produkt tatsächlich so hochwertig ist.

      Verpackung und Lieferumfang
      Wir erhielten bei der Lieferung eine stabile PET-Flasche mit einem Inhalt von 500 Millilitern. Auf Vorder- und Rückseite befanden sich viele wichtige Produktinformationen.

      Handhabung & Verarbeitung
      Aufgefallen ist uns gleich zu Beginn unseres Tests die angenehme Konsistenz des Produkts. Das Wachs ist flüssig und fühlt sich sehr geschmeidig an. Kein Wunder: Laut Hersteller kommt es ohne einen Schleifmittelanteil aus. Es sollte auch grundsätzlich nur auf sauberen Fahrzeugen angewendet werden. Das Auftragen funktionierte dann auch tatsächlich kinderleicht: Flasche vor Gebrauch schütteln, Wachs auftragen, kurz einwirken lassen und dann auspolieren. Wichtig: Die Flüssigkeit sollte nur sehr sparsam aufgetragen werden! Wir verwendeten einen speziellen Applikatorschwamm des gleichen Herstellers, es ist aber auch natürlich möglich, einen handelsüblichen Haushaltsschwamm zu verwenden. Das Auspolieren kann wahlweise mit einer Poliermaschine oder einem weichen Tuch erfolgen, wir entschieden uns in unserem Test für die zweite Variante. Polierwatte sollte laut Hersteller nicht benutzt werden. Eine Tatsache hat uns bei der Behandlung unserer Fahrzeuge ganz besonders gut gefallen: das „Sonax XTREME BrilliantWax“ hinterlässt auf den Kunststoffteilen und auf Gummi kaum Spuren, die hässlichen weißen Rückstände, die sich sonst insbesondere auf dunklen Bereichen unschön bemerkbar machen, blieben praktisch aus. Das ersparte uns natürlich jede Menge Arbeit und verkürzte die Behandlungsdauer ganz deutlich, denn gerade die Beseitigung der oft sehr hartnäckigen Rückstände hält in der Regel lange auf. Kraftraubend und anstrengend war übrigens weder das Auftragen noch das Auspolieren. Trotzdem kam es gelegentlich zu einer Schlieren- oder Wolkenbildung, was vor allem dann der Fall war, wenn wir unsere Fahrzeuge bei starker Sonneneinstrahlung behandelten. Wir würden daher eine Anwendung im Schatten und bei nicht allzu hohen Temperaturen empfehlen. Die Schlieren und Wolken ließen sich aber recht schnell beseitigen: Einfach nur mit dem Tuch gleichmäßig und mit kreisenden Bewegungen immer wieder über den entsprechenden Bereich fahren, bis der dünne Film verschwunden ist. Außerdem ist es ratsam, in einem Arbeitsgang immer zusammenhängende Bauteile zu behandeln, also beispielsweise die komplette Motorhaube oder auch das Dach. Abgesehen von diesem kleinen Kritikpunkt gab es jedoch bei der Handhabung nichts zu bemängeln.

      Polier- und Reinigungswirkung
      Hier hält der Name eindeutig, was er verspricht, denn das Ergebnis unseres Tests fiel tatsächlich „brillant“ aus. Der Lack bei allen beteiligten Fahrzeugen glänzte wie neu und wirkte vollkommen glatt und ebenmäßig. Unsere anschließenden Testfahrten bei leichtem Regen bewiesen zudem, dass der Abperleffekt mehr als nur ein Werbeversprechen ist. Die Regentropfen „prallten“ sofort vom Lack ab und konnten überhaupt nicht erst eintrocknen. Als später die Sonne wieder zum Vorschein kam, glänzten und strahlten die Autos genauso wie unmittelbar nach der Anwendung. Und noch eine Tatsache begeisterte uns: Insekten blieben zwar in den meisten Fällen zunächst einmal am Lack haften, fielen dann aber sehr schnell und ganz von selbst ab. Spätestens nach dem nächsten kleinen Regenguss waren die unschönen Hinterlassenschaften dann ohne Rückstände verschwunden. Das Gleiche galt übrigens auch für Vogelkot. Dennoch müssen wir erwähnen, dass es sich bei unseren Testfahrzeugen diesmal fast ausschließlich um relativ neue Autos handelte, die nur wenige Schadstellen hatten. Nur ein älteres Fahrzeug gehörte dazu: Hier müssen wir leider sagen, dass Kratzer oder verwitterte Stellen nach der Anwendung nicht unsichtbar wurden. Grundsätzlich eignet sich das Wachs „Sonax XTREME BrilliantWax 1 Hybrid NPT“ in erster Linie also für neue oder bereits mit Politur vorbehandelte Lacke. Bei einem matten oder stark verwitterten Lack konnte das Produkt jedoch nicht wirklich überzeugen. Da der Hersteller darauf aber hinweist, soll dies kein echter Minuspunkt sein.

      Haltbarkeit
      Die Haltbarkeit dieses Produktes ist wirklich ausgezeichnet. Selbst nach rund drei Monaten war der Abperleffekt noch genauso vorhanden wie in den ersten Tagen nach der Behandlung. Auch Glanz und Farbintensivität hatten zu diesem Zeitpunkt noch nicht nachgelassen. Wir gehen daher davon aus, dass zwei Anwendungen pro Jahr (Frühling und Herbst) ausreichen sollten.

      Vorteile
      + Angenehme Konsistenz und frei von Schleifmittelanteilen
      + Sehr ergiebig
      + Keine Rückstände auf Gummi oder Kunststoffteilen
      + Leichte und problemlose Anwendung
      + Neuere Fahrzeuge präsentierten sich nach der Behandlung sehr glänzend und farbintensiv.
      + Auffallend lange Haltbarkeit

      Nachteile
      – Gelegentlich Schlieren- oder Wolkenbildung
      – Bei mattem oder verwittertem Lack sollten die Fahrzeuge zunächst vorbehandelt werden.

      Fazit
      Wer ein relativ neuwertiges Fahrzeug ohne große Schadstellen hat, wird das „Sonax XTREME Brilliant Wax 1 Hybrid“ lieben, denn es ist einfach in der Handhabung, sorgt für erstklassige Ergebnisse und überzeugte uns durch eine lange Haltbarkeit. Für matte, ältere und verwitterte Lacke ist es ohne Vorbehandlung jedoch nicht geeignet. Bei sparsamer Verwendung (empfohlen) ist das Wachs extrem ergiebig, so dass die Anschaffung auf jeden Fall lohnt. Der gelegentlichen Wolken- und Schlierenbildung konnten wir entgegenwirken, indem wir die betroffenen Stellen besonders sorgfältig polierten. Insgesamt bietet dieses Produkt also ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und erhält daher völlig zu Recht die Note 4.

    • Platinum Ultimate Care im Test: Platinum Autopolitur Ultimate Care Testbericht

      [Blockierte Grafik: http://www.autopolitur-test.com/wp-content/uploads/Platinum-Ultimate-Care-im-Test-250x250.jpg]

      Das Autopflegeset Platinum Ultimate Care soll eine optimale Rundumpflege für jedes Fahrzeug sein und unter anderem für einen mehrere Monate anhaltenden Schutz des Lacks sorgen. Wir haben in unseren Test gleich mehrere Autos einbezogen und wollten wissen, ob die Produkte wirklich halten, was die Werbung verspricht.

      Verpackung und Lieferumfang
      Zum Lieferumfang gehören vier verschiedene Produkte: „Ultimate Care“ (500 Milliliter) für den Lack, „Ultimate Clean“ (100 Milliliter) für den Innenbereich, „Ultimate Protect“ (100 Milliliter) für die Windschutzscheibe sowie ein Mikrofasertuch. Alle Teile waren ordentlich und sicher verpackt.

      Handhabung & Verarbeitung
      Aus der Produktbeschreibung erfuhren wir zunächst, dass wir für eine umfassende Reinigung und Pflege unserer Fahrzeuge nicht einen Tropfen Wasser benötigen würden. Wir waren gespannt, ob dieses Versprechen den Tatsachen entspricht, und begannen sogleich mit der Arbeit. Unsere Testfahrzeuge standen vorher mehrere Tage bei nasser Witterung draußen und wurden vor der Reinigung über einen durchweichten Feldweg gesteuert. Dementsprechend sahen sie dann natürlich auch aus. Zuerst sprühen wir eine ordentliche Portion „Ultimate Care“ auf den Lack und nahmen das beiliegende Mikrofasertuch zur Hand. Es besteht aus einem Polyester-Polyamid-Gemisch und fühlte sich angenehm soft an.

      Schon nach wenigen Sekunden war das Tuch komplett verschmutzt und nahezu nicht mehr zu gebrauchen. Aber wie auswaschen, wenn ja kein Tropfen Wasser benutzt werden soll? Wir entschlossen uns zu einer anderen Taktik und spritzten unsere Autos erst einmal grob mit einem Wasserschlauch ab, um zumindest den schlimmsten Schmutz zu beseitigen. Dann nahmen wir ein neues (ungebrauchtes) Tuch und wiederholten die Anwendung. Und siehe da: Diesmal hatten wir wesentlich mehr Glück, denn die verbliebenen Verunreinigungen ließen sich mit „Ultimate Care“ ganz leicht, gründlich und ohne Kraftaufwand entfernen. Anschließend nutzten wir „Ultimate Clean“ für den Innenbereich unserer Fahrzeuge. Die Handhabung war sehr einfach, allerdings hätte die Flasche durchaus etwas größer sein können, denn 100 Millimeter reichen nur für wenige Anwendungen. „Ultimate Protect“ für die Windschutzscheibe war dagegen etwas sparsamer in der Anwendung. Hier empfehlen wir aber dringend, das Mittel nicht bei Sonnenschein oder hohen Außentemperaturen aufzutragen, da sich sonst leicht Schlieren und Streifen bilden. Die Verarbeitung aller Produkte erschien uns hochwertig und auch ökologisch akzeptabel. Kein beißender Geruch nach aggressiven Chemikalien stieg uns in die Nase, die einzelnen Mittel verströmen einen dezenten und nicht unangenehmen Duft.

      Polier- und Reinigungswirkung
      Auf den ersten Blick hinterließen alle behandelten Fahrzeugteile einen einwandfrei sauberen und glänzenden Eindruck. Wir wollten jedoch auch wissen, wie lange die Wirkung anhält, und haben unsere Testfahrzeuge erst einmal für etwa zwei Wochen in den alltäglichen Straßenverkehr entlassen. Anschließend unterzogen wir sie noch einmal einer kritischen Überprüfung. Beginnen wir beim Lack: Er besaß noch immer einen gewissen Glanz, auch wenn mittlerweile natürlich wieder einige Verunreinigungen vorhanden waren. Erstaunlichweise schien der Abperleffekt tatsächlich zu funktionieren, denn Rückstände der vergangenen Regenschauer waren kaum zu erkennen, obwohl das Wetter im entsprechenden Zeitraum relativ nass und unbeständig war. Und noch ein Aspekt fiel uns auf: Vogelkot hatte auf der spiegelglatten Lackoberfläche kaum Halt und bröckelte bereits durch ein leichtes Antippen komplett ab. Anschließend mussten wir lediglich einen kleinen zurückgebliebenen Fleck beseitigen. Das Gleiche galt für einige Schlammspritzer, auch sie rutschten quasi selbstständig vom Lack, da die Versiegelung der Mikroporen scheinbar wirklich einwandfrei funktionierte. Den Abperleffekt auf der Windschutzscheibe stufen wir allerdings nur als mittelmäßig ein, denn die Scheibe sah nach den zwei Wochen wieder recht mitgenommen aus.

      Haltbarkeit
      Nachdem wir die erste Nachprüfung nach etwa zwei Wochen vornahmen, überprüften wir das Ergebnis nach weiteren sechs Wochen noch einmal. Seit unserer gründlichen Behandlung mit den Platinum-Produkten waren nun also insgesamt zwei Monate vergangenen. Jetzt ließ die Wirkung jedoch stark zu wünschen übrig, eine umfangreiche Nachbehandlung wäre zu diesem Zeitpunkt also angebracht. Dennoch hat uns der schützende Effekt der Produkte insgesamt positiv überrascht, vor allem das Mittel „Ultimate Care“ überzeugte durch eine nachhaltige und relativ lange andauernde Wirkung, was bei vergleichbaren Produkten anderer Hersteller nicht immer der Fall ist.

      Vorteile:
      + Praktisches Allrounder-Set für das gesamte Fahrzeug
      + Einfache Handhandhabung, bei starker Verschmutzung empfiehlt sich aber Vorbehandlung mit dem Hochdruckreiniger.
      + „Ultimate Care“ versiegelt den Lack sehr effektiv, so dass Schmutz keinen Halt findet.
      + „Ultimate Clean“ und „Ultimate Protect“ liefern zufriedenstellende Ergebnisse.
      + Relativ lang anhaltende Wirkung
      + Hochwertiges Mikrofasertuch inklusive

      Nachteile
      – Nur mittelmäßiger Abperleffekt auf der Windschutzscheibe

      Fazit
      Auch wenn das Autopflegeset Platinum Ultimate Care sicherlich kein Wundermittel ist, uns konnte es bis auf einige minimale Abstriche absolut überzeugen. Wer auf einen spiegelglatten, glänzenden und anhaltend sauberen Lack Wert legt, kommt um dieses Produkt kaum herum, denn gerade sonst so hartnäckige Verunreinigungen wie Vogel- oder Insektenkot haben hier nahezu keine Chance. Natürlich ist das Set nicht ganz günstig, dennoch hält es im Großen und Ganzen, was es verspricht. Außerdem bekommt der Verbraucher ja auch gleich vier verschiedene Produkte für sein Geld, hier müssen also nicht mühselig unterschiedliche Artikel für die verschiedenen Einsatzbereiche zusammengesucht werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis sehen wir daher als angemessen und gut an, und da auch ansonsten fast alles stimmte, geben wir hier gerne vier Punkte.

    • Dr. Wack A1 Speed Polish im Test: Dr. Wack Autopolitur A1 Speed Polish Testbericht

      [Blockierte Grafik: http://www.autopolitur-test.com/wp-content/uploads/81A9q-G3ziL._SL1500_-300x234.jpg]

      Wer mit „Dr. Wack A1 Speed Polish“ nicht zufrieden ist, muss sich nicht ärgern, denn der Hersteller gewährt eine Geld-zurück-Garantie, was bei solchen Produkten eher ungewöhnlich ist. Wir waren aber nicht nur aus diesem Grund sehr neugierig auf die Autopolitur und haben sie probehalber gleich an mehreren Fahrzeugen getestet.

      Verpackung und Lieferumfang
      Wir erhielten bei der Lieferung eine stabile500-Milliliter-Flasche sowie den dazugehörigen Schwamm zum Auftragen der Flüssigkeit. Jeweils auf der Rückseite von Umverpackung und Flasche fanden wir viele nützliche Informationen und Hinweise.

      Handhabung & Verarbeitung
      Gemäß der Empfehlung des Produktherstellers hatten wir unsere Testfahrzeuge zunächst einmal gründlich gereinigt. Vor der Behandlung mit A1 Speed Polish musste die Flasche mit der Flüssigkeit dann ordentlich geschüttelt werden. Außerdem ließen wir den dazugehörigen Schwamm in Wasser aufquellen, sein Volumen vergrößerte sich dadurch ganz deutlich. Anschließend den Schwamm gut ausdrücken und leicht mit der Politur tränken.

      Wir versuchten, sie mit einem gleichmäßigen Druck auf den Lack aufzutragen, was mit kleineren kreisenden Bewegungen am besten gelang. Gleitete der Schwamm nach einiger Zeit nicht mehr geschmeidig über den Lack, tränkten wir ihn abermals mit der Flüssigkeit, die im Großen und Ganzen jedoch recht sparsam in der Anwendung war. Bei Bedarf kann der Schwamm zwischendurch auch ausgewaschen werden, auf ein sorgfältiges Ausdrücken ist jedoch auf jeden Fall zu achten. Der Hersteller empfiehlt übrigens ausdrücklich, nicht mit Watte zu arbeiten, sondern ausschließlich den mitgelieferten Schwamm zu benutzen. Für Poliermaschinen eignet sich das Produkt jedoch gut, wenngleich uns das manuelle Auftragen mehr überzeugt hat. Anschließend mussten wir die angetrocknete Flüssigkeit wieder auspolieren. Auch hier sollte auf Watte verzichtet und stattdessen auf einen weichen Lappen oder eben eine Poliermaschine zurückgegriffen werden.

      Wir entschieden uns für die bereits mehrfach bewährten Mikrofasertücher. Für das Auspolieren war keine besondere Kraftanstrengung erforderlich, sogar die Rückstände auf einigen Kunststoffteilen ließen sich schnell und problemlos entfernen. In puncto Verarbeitung und Handhabung konnte uns dieses Produkt daher auch vollkommen überzeugen, die Anwendung ist überdurchschnittlich einfach und unkompliziert, der beiliegende Schwamm strapazierfähig und völlig ausreichend. Wir möchten jedoch noch erwähnen, dass die Behandlung mit Dr. Wack A1 Speed Polish nicht unbedingt in der prallen Sonne erfolgen sollte, da es dann unter Umständen zu einer unschönen Bildung von Schleifen und Schlieren kommen kann. Insgesamt hat die gesamte Prozedur pro Fahrzeug fast drei Stunden gedauert. Ob der Aufwand gelohnt hat, klären wir im nächsten Abschnitt.

      Polier- und Reinigungswirkung
      Nach dem Auspolieren begutachteten wir jedes Fahrzeug sehr ausführlich. Wir stellten fest, dass der Lack bei allen Autos deutlich an Glanz und Farbintensität gewonnen hatte, obwohl sich in dem Produkt gar keine Farbpigmente befinden. Wasser perlte ganz einfach ab, da die Oberfläche nun auch viel glatter war, Verunreinigungen durch Straßenschmutz oder Vogelkot blieben außerdem kaum haften und ließen sich sehr leicht entfernen. Was die Beseitigung der Kratzer betrifft, waren wir allerdings nicht ganz so zufrieden. Besonders kleine und sehr oberflächliche Schadstellen konnten wir zwar gut kaschieren, sobald die Kratzer aber etwas tiefer in den Lack gingen, blieb der kaschierende Effekt aus. Für solche Fälle benötigen Sie also noch ein zusätzliches Produkt. Wer sich für sein Fahrzeug jedoch in erster Linie eine wirklich strahlende Hochglanzversiegelung wünscht und keine nennenswerten Kratzer und Beschädigungen zu beklagen hat, wird mit dieser Politur sicherlich sehr zufrieden sein, zumal sie lösemittelfrei ist und sich auch für Metallic-Lacke eignet. Unser Tipp: Gegebenenfalls nach der Anwendung von A1 Speed Polish noch ein hochwertiges Wachs verwenden.

      Haltbarkeit
      Der Hersteller verspricht, dass der Schutz- und Versiegelungseffekt bis zu drei Monate anhalten kann. Wir kontrollierten unsere Fahrzeuge erstmals nach etwa zwei Wochen, zu diesem Zeitpunkt sahen sie noch immer wundervoll glatt aus, größere Verschmutzungen konnten wir nicht feststellen. Die Politur sorgte also tatsächlich für eine regelrechte Schutzschicht, die sich nach weiteren zwei Wochen jedoch leicht verringerte und nach insgesamt acht Wochen keine echte Wirkung mehr erzielte. Dennoch ist eine Haltbarkeit von zwei Monaten für ein vergleichsweise günstiges Produkt ein ordentliches und akzeptables Ergebnis, zumal die zusätzliche Anwendung von Wachs den Effekt sicherlich noch verlängern könnte.

      Vorteile
      + Inklusive Schwamm zum Auftragen der Politur
      + Überdurchschnittlich einfache Handhabung
      + Rückstände von Kunststoffteilen lassen sich spielend leicht entfernen.
      + Sorgt für einen intensiven und vollkommen natürlichen Glanz.
      + Haltbarkeit in unseren Tests bis zu acht Wochen
      + Guter Abperleffekt, Verschmutzungen finden an dem glatten Lack kaum Halt.

      Nachteile
      – Größere oder tiefere Kratzer bleiben auch nach der Anwendung sichtbar.

      Fazit
      Nein, die Geld-zurück-Garantie mussten wir bei unserem Test der Autopolitur „Dr. Wack A1 Speed Polish“ nicht geltend machen, auch wenn wir diesmal keine Bestnote vergeben können. Insgesamt hat uns dieses Produkt aber vollkommen überzeugt, vor allem die leichte Handhabung gefiel uns sehr gut. Letztendlich hatten wir genau das erreicht, was wir wollten: glänzende und fast schon neuwertige Fahrzeuge mit einem ebenmäßigen und sehr glatten Lack, auf dem Schmutz lange Zeit gar nicht haften blieb. Mit diversen Kratzern müssen wir jedoch weiterhin leben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dennoch gut, so dass wir trotz kleinerer Abstriche beim Ergebnis die Note 4 vergeben.

    • NUMBER ONE im Test: NUMBER ONE Autopolitur Testbericht

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      Extrem günstig und fast schon universell einsetzbar: Passt das zusammen? Das Fahrzeugpflegeprodukt „NUMBER ONE“ soll sich nämlich auch für die Verwendung in der Industrie, im Haushalt und auf Booten eignen, was uns recht misstrauisch machte. Unser Test liefert Antworten.

      Verpackung und Lieferumfang
      Geliefert wurde eine geriffelte und recht robuste Flasche mit einem Inhalt von 500 Millilitern. Anwendungshinweise und wichtige Informationen konnten leicht abgelesen werden.

      Handhabung & Verarbeitung
      Bei diesem Produkt handelt es sich laut Hersteller um eine Acryl-Versiegelung, die mithilfe der Nano-Technologie entwickelt wurde und für die meisten Lacke sowie für Chrom, Nickel, Kunststoffe, Acryl- und Plexiglas sowie Aluminium unschädlich sein soll. Davon wollten wir uns natürlich selbst überzeugen, so dass wir „NUMBER ONE“ nicht nur an mehreren Fahrzeugen testeten, sondern auch an der Acrylverglasung einer Terrasse sowie an diversen Badezimmerarmaturen. Für die Anwendung hatten wir zwei verschiedene Möglichkeiten: Wir sollten die Flüssigkeit entweder mit einem trockenen Lappen auf eine nasse und saubere Oberfläche auftragen oder mit einem nassen Lappen auf eine trockene und ebenfalls natürlich saubere Oberfläche. Wir entschieden uns für beide Varianten, da uns ja mehrere Testobjekte zur Verfügung standen. Wir rieben alle Oberflächen großzügig und gleichmäßig mit der Versiegelung ein, stellten aber schnell fest, dass wir schwarze Kunststoffteile beim nächsten Mal lieber aussparen sollten. Nachdem die Flüssigkeit angetrocknet war, bildete sich auf diesen Teilen nämlich ein hartnäckiger heller Film, der sich nur sehr schwer wieder entfernen ließ. Für diesen Zweck verwendeten wir einen hochwertigen Kunststoffreiniger, denn die Versiegelung setzte sich vor allem in Rillen und Kanten extrem stark ab. Die betroffenen Bereiche wirkten sehr trübe, matt und teilweise sogar milchig. Später haben wir dann herausgefunden, dass ein einfacher Trick Abhilfe schaffen kann: Die Kunststoffteile müssen vor der Prozedur einfach nur mit Silikonspray eingesprüht werden, dann lässt sich der helle Film vollkommen einfach entfernen. Davon abgesehen ist das Auftragen aber ein echtes Kinderspiel, ein solider Baumwolllappen reicht völlig aus. Wir nutzten aus Neugier sogar zeitweise eine Poliermaschine, auch hier konnten wir nichts Negatives feststellen. Der anschließende Trocknungsprozess sorgte dafür, dass aus der Flüssigkeit ein weißer und leicht staubiger Schleier wurde. Er muss nach einer kurzen Einwirkzeit auspoliert werden, wofür sich ein sehr weiches Mikrofasertuch am besten anbietet. Alternativ kann aber auch ruhig ein ausgedientes Handtuch verwendet werden. Außerdem würden wir empfehlen, das Produkt nicht unbedingt in der heißen Mittagssonne zu verwenden, da der Trocknungsprozess dann viel zu schnell geht.

      Polier- und Reinigungswirkung
      Da wir das Produkt an sehr unterschiedlichen Objekten getestet hatten, waren wir auf die einzelnen Ergebnisse ganz besonders gespannt. Beginnen wir mit unseren Fahrzeugen: Insekten- und kleinere Harzreste waren nach der Behandlung komplett verschwunden, das Gleiche gilt für vereinzelte Teerrückstände und oberflächliche Kratzer. Der Lack sah anschließend nahezu neuwertig aus, er glänzte sehr schön und fühlte sich angenehm glatt und eben an. Der folgende Regenguss bestätigte unseren positiven Eindruck, denn die Wassertropfen perlten von der Oberfläche einfach ab. „NUMBER ONE“ ist für Fahrzeuglack also sehr gut geeignet. Die Acrylverglasung unserer Terrasse konnte sich nach der Anwendung ebenfalls sehen lassen. Wirkte sie zuvor noch relativ unansehnlich, war sie jetzt wieder endlich vollkommen klar, die zahlreichen feinen Kratzer konnten wir mit dem bloßen Auge kaum noch erkennen. Sogar der Algenbelag, der sich durch Feuchtigkeit an der Außenseite gebildet hatte, war restlos verschwunden. Auch hier gilt daher: Daumen hoch! Kommen wir zu unseren Badezimmerarmaturen: Sie präsentierten sich plötzlich blitzeblank und ließen sich selbst von fettigen Händen und klebrigen Fingern nicht beeindrucken.

      Haltbarkeit
      Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir von „NUMBER ONE wirklich uneingeschränkt begeistert, nun mussten wir jedoch einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Schon nach zwei Wochen hatte die Wirkung bei allen Testobjekten rapide abgenommen, so dass bereits jetzt eine erneute Behandlung erforderlich wäre. Kratzer waren auf einmal wieder da, wir hatten sogar den Eindruck, dass die Versiegelung in den letzten 14 Tagen komplett aus den Vertiefungen herausgespült wurde. Es hatte zwar heftig geregnet, so dass Fahrzeuge und Terrassenverglasung fast ständig Feuchtigkeit ausgesetzt waren, dennoch hätten wir uns hier etwas mehr versprochen.

      Vorteile
      + Allroundprodukt für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche und Verwendungsmöglichkeiten
      + Lässt sich relativ einfach anwenden, dunkle Kunststoffteile sollten jedoch ausgespart oder mit Silikonspray eingesprüht werden.
      + Sehr gute Ergebnisse auf allen Testobjekten, Oberflächen werden glatt und glänzend, Kratzer verschwinden.
      + Günstig und ergiebig

      Nachteile
      – Keine lange Haltbarkeit, Wirkung lässt bereits nach zwei Wochen deutlich nach.

      Fazit
      Die Acryl-Versiegelung „NUMBER ONE“ ist eigentlich ein ausgezeichnetes Produkt, das uns zunächst sehr begeistert und überzeugt hat. Günstig in der Anschaffung, ergiebig in der Anwendung und dazu auch noch anfangs erstklassige Ergebnisse: Dieses Mittel präsentierte sich einfach hervorragend und brachte sämtliche Testobjekte zum Strahlen und Glänzen. Leider hielt die Freude nicht sehr lange an, die relativ kurze Haltbarkeit hat uns dann doch etwas enttäuscht. Da es sich hier aber um ein äußerst preiswertes Produkt handelt, das durchaus empfehlenswert ist, möchten wir diesen Punkt nicht zu negativ bewerten. „NUMBER ONE“ erhält von uns daher auch die Gesamtnote 4, da das Preis-Leistungs-Verhältnis trotz der Abstriche stimmt.