Angepinnt Alles zum Thema Reifen und Felgen für den Mokka

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  • Alles zum Reifendruck Kontrollsystem (RDKS)

    Dort lese ich nun u.a.:
    "Die Ventile für die Sensoren unterliegen einem natürlichen Verschleiß und müssen regelmäßig gewartet werden (Empfehlung: bei jedem Reifenwechsel).
    Eine Werkstatt mit RDKS- Service kann die Wartung durchführen."

    Was da wohl gemacht wird?

    ""
    Gruß, Horst

    1,4 L Turbo Automatik, Modell Innovation natürlich in "Mokka"-Braun, Premium-Paket,
    Frontkamera, RDKS, Rückfahrkamera ohne Führungslinien X( , Ergonomiesitz...
    seit 15.08.2014
    TPMS-Anlerngerät EL-50448
    Verbrauch: 9,41l
  • Quelle: mokka-forum.de/index.php?form=PostAdd&threadID=3313

    [IMG:http://abload.de/img/reifen-11zqsd0.jpg]

    Kennungen und Maßeinheiten

    1: Reifenbreite in mm
    2: Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %
    3: Bauart des Reifens. R steht für Radialreifen.
    4: Felgendurchmesser in Zoll
    5: Kennzahl für die Reifentragfähigkeit (z.B. 91 = 615 kg). Tragfähigkeits - Tabelle s.Unten.
    6: Geschwindigkeits - Index. Geschwindigkeits - Tabelle dazu s. Unten.
    7: Hersteller - und Profilbezeichnung
    8: DOT (Department of Transportation) - Bezeichnung des Herstellungsdatums, z.B. 0804 bedeutet, dass der Reifen wurde in 8 KW Jahr 2004 produziert
    9: Tubeless (Schlauchloser Reifen)
    10: M+S (Mud + Snow) steht für Matsch + Schnee. M+S sind immer Winter - oder Ganzjahresreifen.



    Dimension des Reifens

    Die technische Ausführung der Bereifung ist durch den § 36 StVZO festgelegt. Danach sind Pkw-Reifen entsprechend der europäischen Vorschrift ECE-R 30 genormt. Dies gilt insbesondere für die Beschriftung der Reifenflanke. Sie gibt über die wichtigsten Daten des Reifens Auskunft. Innerhalb dieser Information sind die für den Autofahrer wichtigen Angaben zusammengestellt - die Norm verlangt darüber hinaus weitere Bezeichnungen auf der Seite wie Herstellername und Reifentyp.


    Reifenbreite

    Sie wird in Millimetern angegeben (z.B. 175 mm). Bei herkömmlichen Pkw-Reifen reichen die Querschnittsbreiten von nominell 125 mm (z.B. 125/80 R 12) bis ca. 335 mm (z.B. 335/30 R 19). Die Breiten steigen dabei in 10-mm-Schritten. Besondere Reifen für neue Rad-Reifen-Systeme (z.B. TD-Reifen von Dunlop oder TRX- oder TDX-Reifen von Michelin) haben andere Breitenmaße in Millimetern. Die Breiten reichen von 160 mm bis 240 mm. Die tatsächliche Breite weicht, bedingt durch die üblichen Fertigungstoleranzen, meist von den nominellen Angaben geringfügig ab und variiert von Hersteller zu Hersteller um wenige Millimeter. Außerdem ist sie abhängig von der Breite der Felge, auf welcher der Reifen montiert ist. Die Normung der Reifen erlaubt es, die meisten Reifen auf Felgen verschiedener Breiten zu montieren. Diese Breitenunterschiede können Ursache dafür sein, dass auf bestimmten Fahrzeugen nur Reifen bestimmter Hersteller (Markenbindung) oder lediglich in Kombination mit bestimmten Felgen montiert werden dürfen, da in diesen Fällen ausschließlich diese Reifen in allen Betriebszuständen mit Sicherheit (also auch beim Einfedern oder beim Lenkeinschlag) "freigängig" sind. Auch die Verwendbarkeit von Schneeketten kann an bestimmte Reifenfabrikate und Felgenbreiten gebunden sein. Zu beachten sind hier die Hinweise in Fz.-Papieren und Bedienungsanleitung.


    Höhen-Breiten-Verhältnis/Serie ....../50, /60, /70, /80

    Hier geht es um das Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnittes in Prozent. Ein /50 bedeutet dann, dass die Reifenhöhe halb so groß ist wie die Reifenbreite. Mit "fallenden" Verhältnis-Zahlen wird die Reifenflanke immer niedriger - übliches Erscheinungsbild sportlicher Pkw (225/45...). Sonderfall: Bei Reifen der 80er-und /82er-Serie war früher die ".../80" in der Bezeichnung nicht üblich - dementsprechend kann in älteren Fahrzeugpapieren noch "155 R 13" stehen. Dies entspricht nunmehr beim Reifenkauf "155/80 R 13".


    Reifenbauart

    "R" steht hier für "Radial" (zusätzlich auch häufig ausgeschrieben). Es handelt sich um die heute übliche Bauart mit radial angeordneten Karkassfäden. Bis in die 60-iger Jahre war der Diagonalreifen Standard. Sofern heute noch für Spezialfälle (z.B. Oldtimer) produziert, steht anstelle des "R" ein "D" oder auch "-". Hinweis: Es dürfen grundsätzlich nur Reifen einer Bauart montiert werden. Mischbereifung - also Diagonal- und Radialreifen auf einem Fahrzeug, ist lt. StVZO § 36 nicht zulässig.


    Weitere Infos siehe: allreifen.de/reifenwissen.html
  • RDKS Sensoren unbedingt erforderlich

    buedes schrieb:

    Dort lese ich nun u.a.:
    "Die Ventile für die Sensoren unterliegen einem natürlichen Verschleiß und müssen regelmäßig gewartet werden (Empfehlung: bei jedem Reifenwechsel).
    Eine Werkstatt mit RDKS- Service kann die Wartung durchführen."

    Was da wohl gemacht wird?
    Da ich nun endlich glücklicher Besitzer eines Opel Mokka geworden bin.(8/15) habe ich eine Frage an die erfahrenen Mokkianer. Muß ich meine Winterreifen die ich mir zulegen möchte mit RDKS Sensoren unbedingt ausstatten.
    Zum Tüv muß ich ja immer im August .Also könnte es niemand stören wenn meine Winterreifen keine Sensoren haben.?????
  • Die Sensoren sind bei dir Pflicht! i

    Ohne die begehst du eine Ordnungswiedrigkeit. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben! Du fährst mit einem Auto mit Mängeln.

    auto-motor-und-sport.de/news/r…agen-pflicht-8481282.html

    Welche Konsequenzen hat es, wenn ohne funktionierendes RDKS gefahren wird?
    Die Kontrollleuchte signalisiert die Störung mit einer "permanenten Fehlermeldung". Bei der Hauptuntersuchung wird die fehlende RDKS-Funktion als "geringer Mangel nach §29 StVZO" eingestuft. Solche minderschweren Mängel sind durch den Fahrzeughalter "unverzüglich instand zu setzen". Weitere Konsequenzen sind nicht vorgesehen.



    adac.de/infotestrat/reifen/luf…troll_system/default.aspx

    Bisher waren diese Überwachungssysteme kein Bestandteil der Typzulassung und konnten deswegen im Zweifelsfall - z.B. bei der Verwendung eines zweiten Rädersatzes im Winter - außer Betrieb genommen werden. Dies ist nun nicht mehr erlaubt und auch nicht sinnvoll, da anderenfalls regelmäßig bei jedem Fahrzeugstart eine Fehlermeldung im Fahrerdisplay erscheint, die nicht abgeschaltet werden kann. Eine Deaktivierung des RDKS lässt zwar nicht die ABE erlöschen, wird aber im Rahmen einer HU nach § 29 der StVZO als „geringer Mangel“ eingestuft, der umgehend zu beseitigen ist.



    oeamtc.at/portal/reifendruck-kontrollsysteme+2500+1607190

    Diese Regelung gilt allerdings bis längstens 2017. Dann muss eine Richtlinie der EU umgesetzt werden, nach der ein offensichtlich nicht funktionstüchtiges Reifendruck-Kontrollsystem (z.B. wegen fehlender RDKS-Sensoren) bei der technischen Überprüfung als "erheblicher Mangel" eingestuft wird. Das "Pickerl" kann dann also nicht mehr vergeben werden.



    Es könnte bei einem Unfall bei dem ein Reifen als Ursache vermutet wird auch zu Problemen mit der Versicherung kommen :gruebel:


    Muss jeder selber wissen ob er sie nun einbaut oder nicht ...

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  • Übersicht der Opelfelgen und der darauf erlaubten Reifendimensionen: TÜV Hessen -> tuev-hessen.de/content/know_ho…ller/index_ger.html#e2225

    Stand 01/ 2015

    opel-niedersachsen.de/pdf/serienreifen-katalog_010115.pdf


    Wie schon gesagt: Es sind nur OPEL Felgen aufgeführt. Bei Felgen vom Nachrüster Markt gilt das was in der ABE bzw. in deren Gutachten steht. Bei Felgen mit einem Gutachten muss die Felge und die Reifengröße in den Papieren nachgetragen werden.


    ACHTUNG: Der 1,6 CDTi hat in der COC Einschränkungen bei den Reifendimensionen auf Opelfelgen. Zur Zeit sieht es so aus: Möchte man Reifen fahren die dort nicht aufgeführt sind so muss man sich dafür eine Felge vom Nachrüstmarkt suchen in deren ABE diese erlaubt sind!

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  • Wichtige Dinge die es beim Felgen- und Reifenkauf zu beachten gibt

    Opel hat bei einigen Modellen Reifengrößen aus der COC (dem alten Fahrzeugbrief) herausgenommen. Auch die Felgendimension ist in der COC festgeschrieben!

    Beispiele: Winterreifen 16"Zoll: Wegfall 215/65 R16 98H dafür nur noch 205/70 R16 in COC und Fahrzeugschein

    [IMG:http://abload.de/img/coc2z4shm.jpg]

    [IMG:http://abload.de/img/coc3b9slm.jpg]


    Die Opelhändler sind sich dem nicht bewußt! Sie schauen nur in Tabellen die die eventuellen Einschränkungen nicht aufzeigen und verkaufen nichtzugelassene Reifen/Felgen.

    Ich kann also nur jedem anraten:

    Nehmt eure COC mit wenn ihr zu Opel geht um Winterräder zu kaufen. Vergleicht alle Angaben des Angebots mit den Angaben in der COC!

    Nicht das er hinterher das böse Erwachen gibt und ihr mit nichtzugelassenen Reifen und/oder Felgen fahrt ... ;)


    - - - - - - - - - - - - - - - -


    Für die die Felgen vom Nachrüstmarkt kaufen möchten:

    Hier gelten nur die Auflagen in der ABE der Felge. Die COC ist hier (erst einmal) nicht relevant!

    Schaut unbedingt in der ABE der Felge nach ob eure Motorisierung enthalten ist. Schaut in der ABE bei den Reifenauflagen nach ob es Auflagen bei den gewünschten Reifen gibt


    -> Teilweise gibt es gar keine Auflagen und man kann die Felge und den Reifen ohne TÜV Besuch fahren


    -> Teilweise muss die Reifendimension und evtl. die Felge in der COC und im "Schein" nachgetragen werden. Das kostet ca. 100 € und einen Besuch beim TÜV für die Begutachtung und den anschließenden Besuch beim Straßenverkehrsamt.


    -> Teilweise gibt es Auflagen das die COC beachtet werden muß. Steht die Reifendimension nicht in der COC kann man die Reifendimension nicht fahren!

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  • Zum Anlernen:

    Der Mokka kann nur 4 Sensoren speichern. Jeder der 4 Sensoren hat eine eigene ID.

    Hast du nicht geklonte Sensoren, so hast du 4 Sommer- und 4 Winterreifen mit 8 unterschiedlichen IDs

    Hast du geklonte Sensoren, so hast du 4 Sommer- und 4 Winterreifen mit nur 4 unterschiedlichen IDs. Jeweils ein Sommer- und ein Winterreifen haben ja die selbe ID!



    Beispiel Wechsel Sommer- auf Winterräder:

    Hast du bei den Winterrädern nicht geklonte Sensoren, so mußt du die Winterrädersensoren neu anlernen. Er kennt sie ja nicht mehr, da er ja nur die 4 Sensoren der Sommerräder gespeichert hat.

    Hast du geklonte Sensoren so kannst du, wenn die Sensoren-Id die selbe Position beibehält, auf das Anlernen verzichten. Es bleibt ja alles beim alten.

    Hast du geklonte Sensoren so solltest du, wenn die Sensoren-Id die selbe Position nicht beibehält, die Sensoren neu Anlernen. Es gibt zwar keine Fehlermeldung, aber der Wagen zeigt dir eine falsche Reifenposition an.


    Beim Wechsel von Winter- auf Sommerräder gilt natürlich das Selbe!

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  • reifenqualitaet.de/sicherheit/…ifen/profil-unterschiede/

    Das Profil – Unterschiede zwischen verschiedenen Reifenarten

    Auf den ersten Blick sind alle Reifen „schwarz und rund“ – doch es gibt große Unterschiede! Die fangen schon beim Profil an. Schaut man sich die Einschnitte in die Reifen, die das Profil auszeichnen, einmal genauer an, kann man unterschiedliche Reifenarten schnell voneinander unterscheiden:


    [IMG:http://reifenqualitaet.de/wp-content/uploads/2015/01/profil_sommerreifen.png]

    Sommerreifen

    Das Profil von Sommerreifen ist eindeutig für höhere Temperaturen ausgelegt und für den Winter ungeeignet:

    Sommerreifen haben grobe Profileinschnitte und weisen im Gegensatz zu Winter- oder Ganzjahresreifen keine Lamellen auf. Ihr Profil ist nicht wintertauglich.

    Wie Sandalen sind Sommerreifen genau die richtige Entscheidung in der warmen Jahreszeit.



    [IMG:http://reifenqualitaet.de/wp-content/uploads/2015/01/profil_winterreifen.png]

    Winterreifen

    Das Profil von Winterreifen ist ganz klar für winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt:

    Winterreifen haben klar erkennbare Lamellen auf der gesamten Lauffläche bis in die Reifenschulter. Lamellen sind feine, meist zickzackförmige Einschnitte in den Profilblöcken (hier gelb hervorgehoben). Sie bilden zahlreiche Griffkanten, die für den optimalen Gripp auf verschneiter und vereister Fahrbahn sorgen.

    Winterreifen sind quasi die „Lammfellstiefel“ für das Auto – perfekt auf den Winter eingestellt.



    [IMG:http://reifenqualitaet.de/wp-content/uploads/2015/01/profil_ganzjahresreifen.png]

    Ganzjahresreifen

    Man kann Ganzjahresreifen, oft auch Allwetterreifen genannt, mit Übergangsjacken vergleichen – theoretisch kann man sie das ganze Jahr über benutzen. Im Winter und bei starkem Regen ist die Jacke aber zu dünn und schützt nicht richtig, im Sommer ist sie zu dick und man schwitzt. Sind Ganzjahresreifen also genauso sicher wie Sommer- oder Winterreifen?

    Durch unterschiedliche, in den Ganzjahresreifen eingearbeitete Profilarten stellt der Ganzjahresreifen einen Kompromiss zwischen Winter- und Sommerreifen dar. Das Profil von Ganzjahresreifen wurde sowohl für den Sommer als auch für den Winter entwickelt. Lamellen, die für den Verzahnungseffekt mit der Fahrbahn sorgen, sind bei Winterreifen großzügig über die gesamte Lauffläche verteilt. Bei Ganzjahresreifen befinden sich diese Lamellen meist nur im mittleren Teil der Lauffläche, wodurch die Effizienz auf verschneiter oder vereister Straße merklich nachlässt.

    Nachteile gegenüber Winterreifen

    Ganzjahresreifen, die im Winter benutzt werden, müssen per Gesetz auf jeden Fall die M+S-Kennzeichnung („Matsch-und-Schnee; engl.: Mud-and-Snow) aufweisen. Allerdings gibt es keine Testvorgaben für M+S Reifen. Reifen mit dem Schneeflocken-Symbol müssen jedoch eine Prüfung auf Schnee ablegen. Namhafte Reifenhersteller bieten Ihre Winterreifen und ihre Ganzjahresreifen fast nur mit der Schneeflocke an.
    Das Profil von Allwetterreifen ist auch auf Winterverhältnisse ausgelegt, bietet aber nicht das volle mögliche Maß an Sicherheit, das ein hochqualitativer Winterreifen mit sich bringt. Ganzjahresreifen sind in extremeren Wettersituationen in der Regel nicht so effizient wie die spezialisierten Winter- oder Sommerreifen. Allerdings muss auch hier auf die Qualität der Reifen geachtet werden.

    Nachteile gegenüber Sommerreifen

    Auch im Sommer stellt ein Allwetterreifen nicht die perfekte Wahl dar. Ganzjahresreifen haben eine vergleichsweise weiche Gummimischung. Das hat einen längeren Bremsweg zur Folge, egal bei welcher Witterung, und ist auch für eine geringere Laufleistung als bei einem qualitativ hochwertigen Sommerreifen verantwortlich.
    Zudem reiben sich Ganzjahresreifen bei hohen Temperaturen schneller ab und verlieren ihre Form eher als Sommerreifen.
    Auch das Profil eines Ganzjahresreifens transportiert weit weniger Wasser ab und ist somit im Fall von Aquaplaning weit weniger effizient.


    Weitere Infos zu Ganzjahresreifen: :click:



    Fazit:

    Der DVR empfiehlt das Verwenden von Sommerreifen im Sommer sowie Winterreifen im Winter. Allwetterreifen mögen bei gemäßigten Witterungen jederzeit eine solide Reifengrundlage darstellen. Doch wer bei jedem Wetter mit seinem Auto fahren muss, fährt mit spezialisierten Reifen einfach am sichersten.





    [IMG:http://reifenqualitaet.de/wp-content/uploads/2015/01/profil_gelaenderreifen.png]

    Geländereifen

    Geländereifen sind mit ihrem relativ groben Profil nur bedingt wintertauglich:

    So genannte SUV- oder Off-Road-Reifen sind trotz M+S-Kennung in der Regel nur leicht bzw. grob lamelliert (hier: kleine Zickzack-Lamellen). Ihre Wintertauglichkeit ist daher äußerst begrenzt. Die Verwendung auf kalter, nasser Straße ist möglich, das Fahren auf Eis und Schnee aber nicht zu empfehlen!

    Um beim Schuhvergleich zu bleiben: Geländereifen sind wie Wanderschuhe, die für die Wanderung im Sommer ausgelegt sind. Für Trekking und Alpin würde man wieder andere wählen.

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  • Vergleich : Ganzjahresreifen, Sommerreifen und Winterreifen

    auto-motor.at/Auto-Service/Aut…rreifen-Winterreifen.html

    Der Touring Club Schweiz (TCS) hat in einem brisanten Test die Fahrleistungen von Sommer-, Ganzjahres- und Winterreifen unter die Lupe genommen . Das Fazit: Ganzjahresreifen erhöhen den Kraftstoffverbrauch, verschleißen schneller, haben Sommer wie Winter längere Bremswege - und sie sind in der Anschaffung deutlich teurer als die Kombination ihrer auf die jeweiligen Wetterbedingungen abgestimmten Pendants.

    Schon beim Vergleich der Fahrleistungen stellten die Fachleute des TCS fest, dass Sommerreifen in der warmen Jahreszeit und Winterreifen im Winter deutliche Vorteile gegenüber Ganzjahresreifen haben: So stand der Pkw mit Sommerreifen auf trockener Straße bei einer Bremsung aus 100 km/h nach 38 Metern Bremsweg - der baugleiche Pkw mit Ganzjahresreifen brauchte einen um 14 Meter längeren Bremsweg. "Das Gefährliche: Der Wagen mit den Ganzjahresreifen hatte am Punkt, an dem der Wagen mit Sommerreifen zum Stillstand kam, noch eine Restgeschwindigkeit von 52 km/h", erläutert Marcel Bachmann, Leiter der Reifentests beim TCS.

    Ähnlich brisant fielen die Versuche auf verschneiter Straße aus: Verglichen mit einem Winterreifen brauchte der Ganzjahresreifen dabei 13 Meter mehr Bremsweg. Hier lag die Restgeschwindigkeit bei 22 km/h (Vergleich jeweils beim Bremsen aus 40 km/h). Selbst bei den Versuchen auf nasser Straße zeigte sich, dass eine Ganzjahresbereifung deutliche Sicherheitslücken hat: Beim Bremsen aus 80 km/h musste er sich bei warmen Temperaturen dem Sommerreifen mit einem sieben Meter längeren Bremsweg und auf kalter Straße dem Winterreifen mit einem um vier Meter längeren Bremsweg geschlagen geben. Gefährlich war auch hier wieder die Restgeschwindigkeit. Sie betrug beim Stillstand des Sommerreifens noch 31 km/h, beim Stillstand des Winterspezialisten noch 24 km/h. Fußgänger und Radfahrer würden bei einem Zusammenstoß bei diesen Geschwindigkeiten zumindest schwere, vermutlich irreversible Verletzungen davon tragen, bei Pkw-Insassen wären ebenfalls Verletzungen zu befürchten.


  • Ganzjahresreifen – was Sie wirklich wissen sollten

    welt.de/motor/article147056920…klich-wissen-sollten.html

    Reifenwechsel nur noch, wenn das Material ermüdet: Das wär’s doch. Denn der halbjährliche Austausch nervt und kostet. Was also taugt der Ganzjahresreifen? Eine Anleitung mit philosophischem Überbau.

    Die Frage nach den richtigen Reifen muss man philosophisch angehen, denn sie ist kompliziert: Mit einem Dilemma haben es Autofahrer zu tun, wenn sie sich zu gegebener Zeit mal wieder die Frage stellen, ob es nicht ein Ganzjahresreifen tut.

    Kann ich damit leben, dass ich auf möglichst gute Wintereigenschaften der Pneus verzichte zugunsten auch nur passabler Sommereigenschaften? Ist dieser Kompromiss als Resultat eines Zielkonflikts, den Ganzjahresreifen fahrphysikalisch bedingt darstellen, okay?

    Des Weiteren könnte der Autofahrer ins Detail gehen und dann womöglich darüber grübeln, ob ein Ganzjahresreifen besser im Winter als im Sommer funktionieren soll oder umgekehrt – denn diese Kompetenzverschiebungen gibt es je nach Reifenmodell, Gummimischung oder Gestaltung der Lamellen.

    Spätestens dann bekommt er es mit einem Trilemma zu tun, denn nunmehr drei Optionen stehen zur Wahl. Und zählt man die herkömmliche Herangehensweise hinzu, dass die „Spezialisten“ ranmüssen, also der Winterreifen im Winter und Sommerreifen im Sommer – ja, dann droht das Polylemma.

    Wir sehen: Das Thema Reifen ist komplex.

    Eine Frage der Abwägung

    Die Vorteile der Ganzjahresreifen liegen klar auf dem Tisch: Das Wechseln der Gummis zur Saison wird überflüssig. Kein zweiter Satz Reifen muss zwischengelagert werden. Und ein Satz Reifendrucksensoren kann gegebenenfalls gespart werden, denn verfügt das Auto über ein direkt am Pneu messendes Reifendruckkontrollsystem, müssen Neureifen mit Sensoren gekauft werden, die zudem bei jedem Wechsel kalibriert werden. Geld und Zeit können an anderer Stelle investiert werden.

    Jedoch bedeuten Ganzjahresgummis auch Nachteile, denn alles kann man auch bei der Autobereifung nicht haben. Die grundsätzliche Herausforderung bei der Entwicklung eines Ganzjahresreifens besteht darin, ihn so auszulegen, dass er die unterschiedlichen Anforderungen bei Fahrten auf trockener Fahrbahn und Nässe bei sommerlichen und winterlichen Bedingungen zufriedenstellend meistert.

    Schon die saisonalen Spezialisten stehen im Spannungsfeld gegenläufiger Eigenschaften. So muss ein Sommerreifen sowohl bei Hitze und trockener Fahrbahn als auch bei Nässe gute Brems- und Fahreigenschaften zeigen. Ein Winterpneu soll zuverlässig Grip auf Schnee und Eis zeigen, aber auch bei Schmuddelwetter überzeugen. Beim Ganzjahresreifen kommen alle Anforderungen zusammen.

    Als die Allrounder noch keine Allrounder waren

    Noch vor wenigen Jahren wurden die „Allrounder“ belächelt, manche Reifenhersteller, etwa Michelin, taten sie als unsinnig ab und weigerten sich, sie zu produzieren. Doch das Image ist besser geworden.

    Waren die ersten Ganzjahresreifen auf dem deutschen Markt eher verkappte Winterreifen, die es zudem nur in kleinen Dimensionen gab, sind bei den Nachfolgern Profildesign sowie Gummimischung so abgestimmt, dass sie mit allen Straßen- und Wetterlagen immerhin zurechtkommen. Tests der großen Automagazine oder Automobilverbände der vergangenen Jahre machen die Fortschritte deutlich.

    Ihren Erfolg beflügelt auch, dass es sie inzwischen für eine der beliebtesten Autogattungen überhaupt gibt: das SUV. Das sind dann Pneus bis zur Größe von 18 Zoll, die zudem so schnell gefahren werden dürfen, wie es mancher im Sommer nicht wagt. Wenn der Speedindex „V“ eingeprägt ist, sind bis zu 240 km/h erlaubt.

    Wer beim Händler vor dem Reifenregal steht, muss sich im Grunde nur eine Frage beantworten: Mit wie viel Schnee werde ich es zu tun bekommen? Das weiß zwar niemand so genau, doch wer sein Auto im Winter nur in der Großstadt bewegt, benötigt wohl keine Winterreifen.

    Frag doch den Wetterfrosch

    Typischer Fall: Kleinwagen, die den urbanen Raum fast nie verlassen. Doch deren Fahrer sollten zur defensiveren Fraktion gehören, denn Ganzjahresreifen haben einen längeren Bremsweg. Aber wer nur einen einzigen Skiurlaub plant und über die Passstraße muss, sollte ohnehin zu den Spezis greifen, denn Winterreifen bieten bei Schnee die weit bessere Seitenführung – wobei natürlich auch Schneeketten als Ausputzer in Betracht kommen.

    Soll es ein Ganzjahresreifen sein, redet ebenfalls das Wetter ein Wörtchen mit. Denn wie angedeutet, zeigen sie entweder im Winter oder Sommer ihre Schwächen, über die der Autofahrer sich am besten anhand möglichst aktueller Testergebnisse informiert.

    „Autofahrer im Allgäu legen den Schwerpunkt wohl auf die Leistung bei Eis und Schnee“, erläutert Ruprecht Müller vom Technikzentrum des ADAC. In der rheinischen Tiefebene, wo es im Herbst und Winter vor allem nass ist, sei dagegen ein Fokus auf die Performance bei Nässe angeraten.

    Und der Reifenkäufer muss mit Blick aufs ganze Jahr natürlich antizyklisch denken – wenn die Wintersaison ansteht, schon einmal für den nächsten, womöglich sehr trockenen Sommer planen. Denn liegen Ganzjahresreifen vor allem bei Schnee, Eis und Kälte auf dem Niveau von Winterreifen, haben sie auf trockener Fahrbahn bei Hitze die größten Nachteile, so die Experten. Denn sie bringen dann aufgrund der Gestaltung von Profil und der Lamelleneinstellung weniger Grip auf die Straße.

    Die echten nur mit der Schneeflocke

    Wie es auch immer um die Feinheiten steht, soll der Reifen über die kalte Jahreszeit ans Auto, sollte das Schneeflockensymbol an den Flanken prangen. Dieses zeige, dass der Reifen auch wirklich für den Winter getestet sei, sagt ADAC-Experte Müller. Dem Gesetzgeber genügten als Kennzeichnung für Winterreifen zwar die Buchstaben „M“ und „S“ für Matsch und Schnee, doch sie gebe keinen Hinweis auf wahre Wintertauglichkeit.

    Fazit: Wer in der jeweiligen Saison Wert auf optimale Reifenperformance legt, sollte zu den Spezialisten greifen. Wer darauf verzichten kann, sommers wie winters einen möglichst heißen Reifen zu fahren, mag sich der Frage widmen, welcher Ganzjahresreifen am besten zur eigenen Fahrpraxis passt.
  • What are the best tyres for this winter? We have tested 19 sets

    m.autonavigator.hu/tippek_tana…ord_number_of_tyres-15803

    Vergleiche mit:

    Heavily used premium summer tyres
    Used budget winter tyres
    Used premium summer tyres
    New premium summer tyres
    Premiorri Via Maggiore
    Taurus 601
    Infinity INF-049
    Barum Polaris 3
    Hankook W452 Winter iCept RS2
    Firestone WinterHawk 3
    Nokian WRD4
    Yokohama W.Drive V905
    Bridgestone Blizzak LM001
    Goodyear UltraGrip 9
    Kumho Solus Vier KH21 (Ganzjahresreifen)
    Continental ContiWinterContact TS850
    Michelin Alpin 5
    Pirelli SnowControl 3
    Michelin CrossClimate (Ganzjahresreifen)

    [IMG:http://navigator.medija.hu/files/374/3-01_eng.png]

    [IMG:http://navigator.medija.hu/files/372/1-01_eng.png]

    [IMG:http://navigator.medija.hu/files/373/2-01_eng.png]

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  • Opel Mokka - Geändertes Anzugsdrehmoment der Radmuttern

    Da heute Reifenwechsel angesagt war habe ich mir die Anzugsmomente der Radmuttern angeschaut.
    Keine Ahnung ob das schon bekannt war:

    ifz-berlin.de/cra_deu_pdf/cra_deu_fastening.pdf
    hella.com/techworld/de/bi/Opel…ment-der-Radmuttern-9210/

    Ich hätte es gerne beim Reifenwechsel mit eingetragen bei angepinnten Beiträgen kann ich nichts eintragen.

    VG
    Frank

    MokkaX Ultimte 1,4 Direct, Graphit Grau, Leder Schwarz, Automatik, Allrad, DAB+, Standheizung, AHK.
    Bestellt 09.04.2018 Übergabe am 18.07.2018

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  • Hallo Frank
    Ich habe deinen Beitrag hier eingestellt.Danke für die Meldung :)

    Gruß Markus

    Mokka Innovation 1.7 Cdti Graphit Schwarz,Leder ,Schiebedach,19 Alu,Navi 950,Xenon,Led Innen und Kennzeichenbeleuchtung,Bmw-Kurzstabantenne,Edelstahl-Ladekantenschutz,Premium-Paket,Winter-Paket :auto: